Immer wenn du auf andere schaust, vermeidest du es, dich selbst zu sehen.

Achte mal darauf, wenn du andere kritisierst. Es ist ein schöner Trick des Verstandes um sich selbst zu verzeihen. Alles was du meinst, was andere besser machen sollten oder besser nicht machen sollten, deutet nur darauf hin, dass du dich selbst entweder für besser hältst oder das du Unzufrieden bist und du mit deinem „Rat“ dein eigenes Fehlverhalten rechtfertigst, indem du andere aufforderst es anders zu machen. Achte mal drauf, wenn du andere kritisiert, ob du in Wahrheit glaubst zu wissen, wie man es hätte „eigentlich“ richtig machen müssen.

Ist das vielleicht ein Zeichen dafür, dass du es selbst nicht getan hast oder du vielleicht selbst immer im gleichen Muster hängst? Ist deine Kritik in Wirklichkeit nicht ein Hinweis an dich selbst? Will dir deine eigene unbewusste Intelligenz da etwas sagen?

Man kann diesen Hinweis nutzen um Selbsterkenntnis zu erlangen und um seinen Verstand und seine Aufmerksamkeit für sich selbst zu schärfen. Wenn du dir selbst zuhören könntest und du alles das tun würdest was du eigentlich kritisiert, würde dann nicht eine enorme Energie durch die fließen und würdest du dann nicht absolut im Reinen mit dir selbst sein? Das wäre doch fast zu schön um wahr zu sein. Aber es kann wahr werden, weil alles in uns vorhanden ist. Wenn du deine Kritik positiv für dich nutzt, indem du sie erst einmal für dich verarbeitest, bevor du sie einfach nur durch deinen Mund nach außen gibst, dann setzt du ein Rad in Gang, das enorme Kräfte zur Selbstregulierung hat.

Das ist der Anfang zu einem neuen Bewusstsein für dich selbst. Da braucht dann niemand mehr einen anderen zu kritisieren, weil dann alle schön bei sich bleiben und mit ihrer eigenen innewohnenden Intelligenz arbeiten. Das ist dann zwar das Ende aller Psychologen und Gurus, aber darüber bräuchten wir uns ja keine Gedanken mehr zu machen 😉

Viel Spaß beim üben.

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