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Negative Stimmungen ändern

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Negative Stimmungen ändern.

Wusstest du, dass du eine negative Stimmung ändern kannst, indem du deinem Geist eine Alternative anbietest? Wenn du die Fähigkeit wieder erlangst, deine Aufmerksamkeit gewollt zu verlagern, dann kannst du einfach anfangen, dich mit etwas anderem zu beschäftigen. Du könntest zum Beispiel eine Musik auflegen, die dir besonders gut gefällt oder ein Bild anschauen, das du magst oder ein Mantra hören, das du als positive empfindest. Es wird ein paar Minuten dauern, bis du dich vom Problem lösen kannst, weil du es vielleicht noch nicht wirklich geübt hast, aber du kannst deine Identifizierung von allem lösen, weil du einen Willen hast, der wie ein kleiner Muskel trainiert werden kann. Manchmal möchte man vielleicht in einer bestimmten Stimmung bleiben und das ist auch okay so. Dennoch wissen wir alle, dass unsere Aufmerksamkeit sowieso irgendwann woanders hingeht und das passiert nicht zufällig. Es passiert, weil du dich irgendwann für etwas anderes interessierst und damit lenkst du deine Aufmerksamkeit von A nach B. Dafür benutzt du deinen Willen und eine starke Entschlossenheit es wirklich tun zu wollen. Du bist es, der die Aufmerksamkeit woanders hin lenkt!

Du kannst dich im Geiste ja auch an eine vergangene Situation erinnern. Dazu tauchen dann die entsprechenden Empfindungen in deinem Körper auf und je nachdem wir stark deine Visualisierungskraft ist, kannst du für einen Augenblick nicht mehr unterscheiden, ob du „in Gedanken“ bist oder ob es tatsächlich gerade passiert. Unser Verstand kann zwischen Traum und Realität nicht unterscheiden.

Wenn du eine Fantasiereise an einen schönen Strand machst und du dir den warmen Sand zwischen deinen Füßen vorstellst, das Rauschen der Wellen hörst, die Möwen, die spielenden Kinder, das Brechen der Wellen und du dir den weiten Horizont mit den verschiedenen Blautönen des Himmels und des Meeres vor deinen Augen vorstellst, dann bekommst du irgendwann das Gefühl, tatsächlich dort im warmen Sand zu liegen und die Wärme der Sonne auf der Haut zu spüren.

Oder du wachst aus einem Traum auf und musst dir erst mal Zeit nehmen um zu realisieren, dass es wirklich nur ein Traum war. Wie konnte das passieren, dass du glaubtest es sei Realität? Unser Verstand besitzt die Fähigkeit in jede Realität zu wandern, die deine Vorstellungskraft hergibt. Es ist unsere natürliche Fähigkeit uns im Geiste etwas vorzustellen. Und jeder, der ein Ziel umsetzen möchte von dem er oder sie geträumt hat, benutzt diese Bilder im Geist als Vorlage.

Oder vielleicht kennst du das auch, dass man anfängt sich über etwas zu sorgen und irgendwann wird es so krass, dass du glaubst vor Sorge fast umzukommen. Es fällt dir sehr schwer dich wieder zu beruhigen. Aber auch in diesen Momenten würde dir jeder den Tipp geben, runter zu kommen, dich auf etwas anderes zu konzentrieren, loszulassen. Und tatsächlich, wenn du es einigermaßen beherrscht, dann beruhigst du dich irgendwann ein wenig und wirst langsam ruhiger. Du lenkst deine Aufmerksamkeit woanders hin. Vielleicht machst du den Fernseher an, liest ein wenig, hörst Musik, telefonierst oder machst dir was zu essen.

Unser Geist ist sehr sehr empfindlich und du solltest wirklich große Achtsamkeit an den Tag legen, um nicht unbewusst irgendwelche Dinge aufzunehmen, die deine empfindliche Natur in Unruhe bringen könnten. Übe gutes zu sehen, gesund zu essen, Alkohol und andere Drogen zu vermeiden, nett zu deinen Mitmenschen zu sein und Ärger am besten gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dann geht deine Aufmerksamkeit automatisch immer wieder zu den schönen Dingen des Lebens, weil du das Leben und deinen Körper als wertvoll betrachtest. Du schenkst ihm Respekt und Achtung und dann wird das Leben dich beachten und respektieren.

Finde positive Alternativen zu deinen negativen Stimmungen und schenk diesen mehr Aufmerksamkeit. Finde schöne Worte und bau sie in deinen Wortschatz ein. Schau dir schöne Dinge an, höre Musik die dir Kraft und Lebensfreude gibt. Übe es in jeder noch so kleinen Situation. Achte immer mehr auf die Geschenke, die dir das Leben jeden Tag bringt. Heute ist schon wieder die Sonne aufgegangen. Du atmest, bekommst Luft und dein Geist ist auch wieder da Du bist wach und solltest etwas Gutes für dich und deine Mitmenschen tun. Rufe jemanden an, schreib was Nettes. Nutze deinen Geist und lass sein Licht auf die schönen Dinge strahlen. Bring die schönen Dinge wieder zum Leuchten, indem du das Licht deiner Aufmerksamkeit auf sie lenkst. Dann fängt alles an zu strahlen und das wird sich in deinem innersten wiederspiegeln und du wirst zu einem leuchtenden Vorbild. Das tut uns allen gut. Viel Spaß dabei

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Die Kunst der kleinen Schritte

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***Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte***

„Ich bitte um Kraft für das rechte Maß, dass ich nicht durch das Leben rutsche, sondern den Tagesablauf bewusst wahrnehme, auf Lichtblicke und Höhepunkte achte und Raum finde für Augenblicke der Stille.
 
Lass mich erkennen, das Grübeln nicht weiter hilft, weder über die Vergangenheit noch über die Zukunft.
 
Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.
 
Bewahre mich vor der Erwartung, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge und sogenannte
Rückschläge eine hilfreiche Zugabe sind, durch die wir wachsen und reifen.
 
Schicke mir im rechten Augenblick jemanden, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen und lass mich deine Wahrheit aus meinem Innersten hören.
 
Ich weiss, dass sich viele Probleme auch dadurch lösen können, dass ich nichts tue.Zeige mir, wo ich warten soll und gib mir die Geduld, und das Vertrauen dazu.
 
Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen. Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten und riskantesten und zartesten Geschäft des Lebens gewachsen bin.
Verleihe mir die nötige Wachsamkeit, in rechten Augenblick ein Päckchen Güte – mit oder ohne Worte – an der richtigen Stelle abzugeben.
 
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen, die „unten“ sind. Bewahre mich vor Angst, ich könnte das Leben
versäumen.
 
Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.
 
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte“
Antoine de Saint Exupery

Wozu ist der „Glaube“ eigentlich da?

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Wenn die Frage gestellt würde: „Glaubst du an……?“ oder „Glaubst du das….?“ dann wird die Frage aus einem „Nicht Wissen“ heraus gestellt. Jemand sucht eine Antwort und fragt dich: „Glaubst du eigentlich dass…..?“ Jemand weiß etwas nicht und fragt dich um Rat. Der andere weiß dann die Antwort oder er weiß sie nicht. Er kann eine Vermutung aufstellen und sagen: „Ich glaube schon dass…..!“. Aber weiß er es, oder weiß er es nicht!? Wenn man etwas nicht weiß, stellt man meistens eine Vermutung auf. Eventuell kann man den anderen damit sogar verunsichern, weil man seinen eigenen Glauben auch noch dem anderen mitteilt. Jetzt wird über etwas gesprochen, worüber beide keine Wissen haben. Das führt zu Verwirrung. Und über diesen Glauben, diese Vermutung kann man Endlosdiskussionen führen. Es spricht nichts dagegen, dass zu tun. Aber wofür ist es gut? Was kommt am Ende dabei raus? Wem hilft es, über etwas zu sprechen, was man nicht weiß, sondern nur glaubt?

Viele Menschen machen das. „Meinst du er mag mich?“ „Glaubst du sie findet mich wirklich nett?“, „Ob er/sie mich wohl mag“, „Was denken sie wohl über mich“, “Was wird wohl mein Chef dazu sagen?“ usw… Solche Fragen sind eine ganz tolle Beschäftigung. Manche Leute stellen sich solche Fragen andauernd, und zwar innerlich. Sie sprechen mit sich selbst und erörtern Für und Wider. Sozusagen wird aus dem nichts heraus, eine Gedankendiskussion geführt. In vielen Fällen ist es auch Angst oder Unsicherheit die dazu führt, dass man sich besser vorab schon mal eine Antwort parat legt. Alle Eventualitäten werden abgecheckt und man bereitet sich so gut wie möglich vor. In manchen Dingen ist das auch sinnvoll. Das bedeutet ja nicht, dass man zum Beispiel unvorbereitet in eine Besprechung geht. Hier ist die Angst von Nutzen und man bereitet sich vor. Man kann sich aber auch ein wenig auf die eigene Intuition verlassen. Auf seine eigene Kraft. Man kann sich Selbst-Vertrauen und wissen, dass man in den Momenten wo es drauf ankommt, angemessen und richtig reagiert.

Beim Meditation and Friends Retreat 2011 im Pauenhof fotografiert

Wenn die Frage lauten würde, glaubst du an den Weihnachtsmann? Wie wäre die Antwort darauf? Im Grunde ist sie klar, nur scheinen manche ungeprüft Dinge zu glauben, die sie von anderen erfahren haben. Das ist auch in Ordnung so. Es führt sie auf den Weg der Suche und sie werden heut oder morgen selbst die Erfahrung machen. Jeder erfährt irgendwann seine eigene Wahrheit und dann ändert sich vielleicht sogar sein Glaube.

Der Ursprüngliche Glaube wird dann zu einer Erfahrung zu einem Wissen. Jeder Glaube kann sich irgendwann änder! Welchen Sinn hat also der Glaube? M.E gar keinen. Wenn ich anfange zu glauben, dann beschäftige ich mich gedanklich mit Dingen, die ich einfach nicht weiß oder nicht ausprobiert habe. Wozu also innerlich einen Zwist aufbauen, den ich im Vorfeld schon vermeiden kann. Entweder ich weiß es oder nicht. Entweder finde ich es heraus oder ich lasse es bleiben. Letzteres hilft mit Sicherheit zu einem friedvolleren Leben. Zumindest innerlich. Ausserdem ist da noch, das Wissen, die Hingabe und die Demut an Dinge die man nicht kontrollieren und wissen kann. Und das, wo man doch weiß, dass sowieso alles seine Richtigkeit haben wird.Wenn wir das nicht wissen und glauben alles kontrollieren zu können, dann glauben wir auch, dass das Universum nicht richtig funktioniert und wir das besser in die Hand nehmen sollten. Das Vertauen fehlt.

Auf der anderen Seite ist der Glaube auch eine gute Sache. Es ist hilfreich sich innerlich der Vorstellung zu widmen, dass es da jemanden oder etwas gibt, das einen unterstützt. Es kann Kraft geben und man fühlt sich getragen von etwas, was man mit Worten nicht beschreiben kann. Wenn wir nicht an etwas Glauben würden, dann würden wir viele Dinge nicht erforscht haben. Der Glaube macht uns also auch Neugierig. Aber dies sind eher Gefühle. Sie entstehen einfach. Etwas treibt einen voran und man macht sich auf den Weg. Es geschieht von ganz allein. Das Vertrauen in ein vollkommenes und richtiges Leben ist einfach da. Man weiß, dass alles seine Richtigkeit hat. Zudem sollte eine klare Unterscheidung zwischen Hoffen und Glauben gemacht werden. Manche scheinen zu Glauben und Hoffen dabei in Wirklichkeit. Wobei Hoffen meistens aus einem Mangel heraus entsteht.

Für mich ist in erster Linie wichtig, nicht aus einem „Glauben“ heraus zu sprechen, sondern aus einer „Erfahrung“ heraus. Wenn ich anderen mitteile was ich glaube, ist das gut und schön. Jedenfalls wenn sie mich ganz speziell nach dem gefragt haben, was ich glaube. Eigentlich könnte ich mir die schönste Geschichte ausdenken und sagen: „Ich glaube dass…….!“. Es ist ja nicht beweisbar. Woher soll der andere wissen, ob das was ich glaube richtig oder falsch ist. Es mag vielleicht inspirieren um es selbst zu erforschen. Aber mein Glaube ist mein Glaube.

Und jeder hat seinen eigenen Glauben, egal an was. Aber der Glaube ist nicht Gesetzt. Jeder hat seinen eignen Glauben und seine eigene Hoffnung. Er gilt nicht für die ganze Welt. Die Fragen sollte demnach vielleicht nicht lauten: „Wozu ist der Glaube eigentlich da?“ Sondern: „Wohin hat dein Glaube dich geführt?“

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