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Negative Stimmungen ändern

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Negative Stimmungen ändern.

Wusstest du, dass du eine negative Stimmung ändern kannst, indem du deinem Geist eine Alternative anbietest? Wenn du die Fähigkeit wieder erlangst, deine Aufmerksamkeit gewollt zu verlagern, dann kannst du einfach anfangen, dich mit etwas anderem zu beschäftigen. Du könntest zum Beispiel eine Musik auflegen, die dir besonders gut gefällt oder ein Bild anschauen, das du magst oder ein Mantra hören, das du als positive empfindest. Es wird ein paar Minuten dauern, bis du dich vom Problem lösen kannst, weil du es vielleicht noch nicht wirklich geübt hast, aber du kannst deine Identifizierung von allem lösen, weil du einen Willen hast, der wie ein kleiner Muskel trainiert werden kann. Manchmal möchte man vielleicht in einer bestimmten Stimmung bleiben und das ist auch okay so. Dennoch wissen wir alle, dass unsere Aufmerksamkeit sowieso irgendwann woanders hingeht und das passiert nicht zufällig. Es passiert, weil du dich irgendwann für etwas anderes interessierst und damit lenkst du deine Aufmerksamkeit von A nach B. Dafür benutzt du deinen Willen und eine starke Entschlossenheit es wirklich tun zu wollen. Du bist es, der die Aufmerksamkeit woanders hin lenkt!

Du kannst dich im Geiste ja auch an eine vergangene Situation erinnern. Dazu tauchen dann die entsprechenden Empfindungen in deinem Körper auf und je nachdem wir stark deine Visualisierungskraft ist, kannst du für einen Augenblick nicht mehr unterscheiden, ob du „in Gedanken“ bist oder ob es tatsächlich gerade passiert. Unser Verstand kann zwischen Traum und Realität nicht unterscheiden.

Wenn du eine Fantasiereise an einen schönen Strand machst und du dir den warmen Sand zwischen deinen Füßen vorstellst, das Rauschen der Wellen hörst, die Möwen, die spielenden Kinder, das Brechen der Wellen und du dir den weiten Horizont mit den verschiedenen Blautönen des Himmels und des Meeres vor deinen Augen vorstellst, dann bekommst du irgendwann das Gefühl, tatsächlich dort im warmen Sand zu liegen und die Wärme der Sonne auf der Haut zu spüren.

Oder du wachst aus einem Traum auf und musst dir erst mal Zeit nehmen um zu realisieren, dass es wirklich nur ein Traum war. Wie konnte das passieren, dass du glaubtest es sei Realität? Unser Verstand besitzt die Fähigkeit in jede Realität zu wandern, die deine Vorstellungskraft hergibt. Es ist unsere natürliche Fähigkeit uns im Geiste etwas vorzustellen. Und jeder, der ein Ziel umsetzen möchte von dem er oder sie geträumt hat, benutzt diese Bilder im Geist als Vorlage.

Oder vielleicht kennst du das auch, dass man anfängt sich über etwas zu sorgen und irgendwann wird es so krass, dass du glaubst vor Sorge fast umzukommen. Es fällt dir sehr schwer dich wieder zu beruhigen. Aber auch in diesen Momenten würde dir jeder den Tipp geben, runter zu kommen, dich auf etwas anderes zu konzentrieren, loszulassen. Und tatsächlich, wenn du es einigermaßen beherrscht, dann beruhigst du dich irgendwann ein wenig und wirst langsam ruhiger. Du lenkst deine Aufmerksamkeit woanders hin. Vielleicht machst du den Fernseher an, liest ein wenig, hörst Musik, telefonierst oder machst dir was zu essen.

Unser Geist ist sehr sehr empfindlich und du solltest wirklich große Achtsamkeit an den Tag legen, um nicht unbewusst irgendwelche Dinge aufzunehmen, die deine empfindliche Natur in Unruhe bringen könnten. Übe gutes zu sehen, gesund zu essen, Alkohol und andere Drogen zu vermeiden, nett zu deinen Mitmenschen zu sein und Ärger am besten gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dann geht deine Aufmerksamkeit automatisch immer wieder zu den schönen Dingen des Lebens, weil du das Leben und deinen Körper als wertvoll betrachtest. Du schenkst ihm Respekt und Achtung und dann wird das Leben dich beachten und respektieren.

Finde positive Alternativen zu deinen negativen Stimmungen und schenk diesen mehr Aufmerksamkeit. Finde schöne Worte und bau sie in deinen Wortschatz ein. Schau dir schöne Dinge an, höre Musik die dir Kraft und Lebensfreude gibt. Übe es in jeder noch so kleinen Situation. Achte immer mehr auf die Geschenke, die dir das Leben jeden Tag bringt. Heute ist schon wieder die Sonne aufgegangen. Du atmest, bekommst Luft und dein Geist ist auch wieder da Du bist wach und solltest etwas Gutes für dich und deine Mitmenschen tun. Rufe jemanden an, schreib was Nettes. Nutze deinen Geist und lass sein Licht auf die schönen Dinge strahlen. Bring die schönen Dinge wieder zum Leuchten, indem du das Licht deiner Aufmerksamkeit auf sie lenkst. Dann fängt alles an zu strahlen und das wird sich in deinem innersten wiederspiegeln und du wirst zu einem leuchtenden Vorbild. Das tut uns allen gut. Viel Spaß dabei

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Die richtige Reaktion

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Die richtige Reaktion

Wir haben festgestellt, dass wenn wir unser Leben, unser Geschäft und unsere Welt in Ordnung bringen wollen, dass wir dann zu aller erst uns selbst in Ordnung bringen müssen. Dafür müssen wir Verhaltensweisen an den Tag legen, mit denen wir uns selbst gut fühlen. Wenn wir uns eine bestimmte Erfahrung wünschen, dann müssen wir alle Umstände so erzeugen, dass sie uns die gewünscht Erfahrung auch selbst so erfahren lässt.

Wenn wir des Öfteren schlecht gelaunt oder negativ sind und andere Menschen oder uns selbst zum Beispiel andauernd in Gedanken oder Worten kritisieren, dann haben wir eine Brille auf, die uns nichts Gutes sehen lässt. Selbst wenn eine Person vielleicht doch ganz nett ist, dann könnten wir das gar nicht so sehen, weil wir einfach die falsche Brille aufhaben, bzw. weil wir im Geist eine Einstellung angelegt haben, die uns am Guten vorbei schauen lässt. Obwohl das Potenzial zum Guten vielleicht da wäre. Denn jeder andere könnte die Situation ganz anders sehen wie wir selbst!

Eine Sache ist also nicht zwangsmäßig gut oder schlecht. Es hängt von der Brille ab, die wir aufgesetzt haben und die uns die Situation so oder so sehen lässt. Es kommt also auf die Sichtweise an, während die Sache an sich neutral ist.

Nun wollen wir aber Brillen aufsetzen, die uns eine gute Welt, ein gutes Geschäft, gute Partner, gute Menschen und gute Umstände sehen lässt. Niemand von uns möchte, dass es uns selbst schlecht geht. Und tief in unserem Herzen wünschen wir das auch keinem anderen. Da wir andauernd in Beziehung zu irgendwelchen Dingen, Personen oder Umständen oder zu unserem eigenen Körper und unserem eigenen Selbst sind, wir also Alles immer nur in Beziehung zu Etwas erleben und wir den anderen oder das Andere nicht verändern können, müssen wir bei uns anfangen. Die Erfahrung haben wir schon oft genug gemacht und wir sollten diese Erfahrung nun zur Weisheit werden lassen. Wir können eine andere Person oder Situation nicht ändern. Wir können aber unsere Sichtweise ändern. Das liegt in unseren Möglichkeiten und daran sollten wir arbeiten.

Das Neue handeln.

Nehmen wir eine Situation in der etwas Unerwartetes passiert. Der Moment also, wo wir bereits kurz vor einer Reaktion stehen. Wo wir nicht mehr ableiten können, ob wir die Sache verursacht haben, sondern wo bereits die Wirkung am Werk ist und wir nun vor etwas Unerwartetem stehen.

Grundsätzlich scheint es wohl sehr wichtig zu sein, sich immer wieder die Zeit zu nehmen um die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Ein aufgewühlter Geist hilft niemanden und lässt einen nur sehr viel Durcheinander erleben. Das regelmäßige Bemühen um einen klaren Kopf, lässt einen zwangsweise irgendwann einen ruhigen Kopf erfahren. Hier beginnen wir also bei uns selbst. Wir wollen eine friedliche Welt erfahren und tun alles dafür, um auch eine friedvolle Welt erleben zu können. Dies ist allerdings die Vorbereitung auf eine friedliche Situation. Wir wollen aber den Moment nehmen, wo wir die Vorbereitung verpasst haben und wir nun konfrontiert werden.

Um keine weitere Konfrontation in der Zukunft zu erleben, ist nun ein Handeln erforderlich, dass keine weitere Unstimmigkeiten erschafft. Es darf also keine blinde Reaktion folgen, in der wir so tun, als wüssten wir nicht, dass unser jetziges handeln eine Auswirkung auf die Zukunft haben wird. Wir wissen sehr genau, dass wenn wir nun mit Wut reagieren, dass dies weiterhin die Wut am Leben erhält und wir weiterhin die Brille der Wut aufhaben werden, was uns zwangsläufig wieder Wut sehen und erleben lässt. Hier ist also kein Denken gefragt, sondern ein intelligentes Handeln, das nicht vom Denken erzeugt werden kann. Denn wir wissen ja bereits, dass unser Denken, wenn es nicht konstruktiv eingesetzt wird, eher alles schwieriger macht. Was ist also zu tun?

Den Moment der Achtsamkeit dieser Tatsache gegenüber das Wut nur weitere Wut erzeugt, bringt bereits ein Bewusstsein hervor, in dem wir Verantwortung übernehmen und wo ein Moment der Klarheit besteht. Wir wissen was jetzt passiert und wir haben die Möglichkeit, nur die Möglichkeit, das heißt nicht, das wir vielleicht jetzt schon nicht mit Wut reagieren, es besteht aber die Möglichkeit, es diesmal vielleicht nicht zu tun.

Das erfordert natürlich Übung und regelmäßige Wachheit. Aber bei jedem mal, wo die Achtsamkeit da ist, wächst die Wahlmöglichkeit und allein das Bemühen um eine heilvolle Handlung wird uns erfahren lassen, wie alle bemüht sind, eine friedvolle Situation herstellen zu wollen. Allein unser Bemühen bewirkt schon, dass wir „Bemühen wollen“ von allen andere erfahren. Warum?

Weil wir bereits festgestellt haben, dass wenn wir mit Wut reagieren, dass wir dann auch Wut erfahren werden und wenn wir mit „bemühen wollen“ reagieren, wir „bemühen wollen“ erfahren werden. Gleiches zieht gleiches an! Und das gilt auf jeder einzelnen Ebene, in jedem kleinem und noch so kleinem Bereich. Jeder noch so kleine Gedanken, jede noch so kleine Handlung wird immer genau das Gleiche hervorbringen. Wir benötigen also Achtsamkeit dieser Tatsache gegenüber. Und Achtsamkeit können wir zum Beispiel in der Meditation und im Alltag üben. Egal ob man meditiert oder arbeitet. Achtsamkeit kann immer da sein. Egal was man gerade tut.

Wir können den eigenen Gedanken gegenüber achtsam sein, den Handlungen gegenüber achtsam sein, den Menschen, den Tieren, der Natur oder in was wir auch in Beziehung sein mögen, wir können immer und überall achtsam sein. Reine Achtsamkeit. Nur Achtsamkeit. Mehr nicht. Nur achtsam! Wenn wir uns die Eigenschaft der Achtsamkeit aneignen, wird das nicht nur uns nutzen, sondern auch allen anderen Menschen, denn es lässt uns eine Welt erfahren, in der ein achtsamer Umgang herrscht. Ursache und Wirkung! Wut=Wut, Bemühen=Bemühen, Achtsamkeit=Achtsamkeit. Es ist eine Wechselwirkung. Das Gesetz der Resonanz.

Nicht wir sind falsch.

Grundsätzlich sind nicht wir als Person falsch, sondern die Reaktion des Geistes, die Gewohnheiten des Geistes bringen immer wieder Dinge hervor, die uns zwangsläufig Dies oder Das erfahren lassen. Das blinde reagieren, die Unwissenheit über den eigenen Geist, der alle Dinge hervorbringt, muss mit Wissen, welches Weisheit ist erkannt werden. Und wir müssen stets bemüht sein, den Geist in ein heilsames Werkzeug zu transformieren. Der Geist ist zu allem fähig. Er kann alles hervorbringen und uns alles erfahren lassen. Es darf aber nicht unkontrolliert reagieren. Mit Achtsamkeit und Konzentration können wir den Geist zu einem heilvollem und äußerst gewinnbringendem Werkzeug einsetzen, dass nicht nur uns hilft, sondern jedem anderen Wesen auch. Ein Geist der nicht nur auf sein eigenes Wohl ausgerichtet ist, kann ein nützliches Werkzeug für die eigene Persönlichkeit und für das Wohl anderer werden.

Unsere Gedanken lassen uns eine Sache als gut oder schlecht erfahren. Wenn wir eine Sache als gut oder schlecht erfahren, dann haben wir eine gute oder schlechte Wahrnehmung dazu und in dieser Wahrnehmung sind gut oder schlechte Gefühle enthalten. Selbst ein schlechter Tag kann sich für uns hervorragend anfühlen, wenn wir positive Gedanken haben. Die Gedanken bestimmen also unsere Wahrnehmung. Erst ist der Gedanke da und dazu entsteht dann ein Gefühl. Wir müssen demnach unsere Gedanken beobachten und zugleich eine Haltung etablieren, die uns etwas Positives erfahren lässt. Dies können wir anhand dessen, was wir bereits erläutert haben bewirken.

Wir wissen nun, dass jede unheilsame Handlung uns etwas unheilsames erleben lässt. Nicht weil wir schuld sind oder gar dumm sind, sondern weil ein unheilsamer Geist, unheilsames hervorbringt und uns das zwangsläufig erfahren lässt. Ein heilsamer Geist bringt heilsames hervor und lässt uns heilsames erfahren. Der Geist ist also ein Werkzeug das wir nutzen können. Wie nutzt du deinen Geist? Was bringt er hervor? Bist du zufrieden damit oder möchtest du es ausbauen?

Zurück zu unserer Situation in der wir etwas Unerwartetes erleben. Achtsamkeit und das Wissen über das Gesetz von Ursache und Wirkung sind nun also als Weisheit in uns vorhanden. Wir wissen (Weisheit) das wenn wir nun mit Mitgefühl und Aufmerksamkeit dem anderen gegenüber reagieren (Achtsamkeit), dass wir dann in Zukunft ebenfalls Mitgefühl und Aufmerksamkeit erhalten werden (Das Gesetz von Ursache und Wirkung). Vielleicht nicht gleich in der direkten Situation. Zumindest aber wird es die gesamte Situation transformieren, denn wir reagieren mit einem völlig neuen Verhalten und das ist sozusagen nicht vorgesehen. Es mag noch alte Reaktionen geben, aber mit einer humorvollen und entschlossenen Neugier können wir nun zuschauen, was wohl passieren wird.

Wir verlassen die alte Konditionierung und machen etwas ganz neues. Wir setzen die uns innen wohnende Intelligenz ein, die aus Weisheit und Achtsamkeit besteht und reagieren völlig anders als sonst. Das wird Veränderungen hervor rufen. Positive Veränderungen, weil wir positives bemühen an den Tag legen. Ein Umdenken wird zwangsläufig die Dinge ändern müssen. Alles hat das Potenzial zu allem! Nichts muss zwangsläufig so bleiben wie es ist. Alles ist in Bewegung, andauernd. Nur unser Geist, der die Fähigkeit zum festhalten besitzt, lässt uns glauben, dass wir etwas besitzen. Dabei besitzen wir nur einen Geist, der glaubt zu besitzen. In Wirklichkeit ist alles in Bewegung. Alles ist dem entstehen und vergehen unterworfen. Auch der Geist. Es muss nicht beständig festgefahren sein. Ein festgefahrener Geist, kann nichts Neues hervorbringen und wir übern nun, etwas mehr Bewegung in den Geist zu bringen. Meditation könnte demnach ein Fitnessprogramm für den Geist sein. Wieder beweglicher werden, nicht so engstirning und festgefahren. Offen sein für neue Möglichkeit, neues tun, neues machen. Es ausprobieren.

Wann wird ein neues Handeln Ergebnisse bringen?

Das kommt darauf an, wie lange du schon nach dem alten Prinzip handelst. Das alte Prinzip war aus Unwissenheit heraus zu reagieren. Und immer wieder nur zu reagieren. Ein reagieren, dass bisher nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt hat. Nicht zu wissen, dass jeder Gedanke, jede Tat, jede Handlung dich entsprechend gleiches erfahren lässt, war Unwissenheit über die Funktion des Geistes. Nicht nur dein oder mein Geist, sondern über den Geist der uns allen innewohnt. Nun weißt du darum und kannst bewusst Gutes tun. Auch wenn es nur ein Glaubenssatz sein mag, es ist ein guter Glaubenssatz, weil dein handeln nicht nur für dich gut sein wird, sondern für andere auch. Man wird sozusagen ein guter Mensch der bewusst und achtsam ist.

Wie bereits erwähnt bedarf es etwas Übung bis man seinen Geist objektiv betrachten kann und die verschiedenen Denkmuster erkennt. Bis dahin wird es weiterhin ein reagieren geben, dessen Wirkung wir uns noch nicht ganz bewusst sind. Aber es wird wirken und bis dato wirken vielleicht noch Reaktionen die wir in der Vergangenheit unbewusst verursacht haben. Damit werden wir leben müssen, bis sie zum Tragen gekommen sind und bis deren Energie verbraucht ist. Wichtig ist, dass wir von nun an verantwortungsvoller und bemühter sind Samen zu säen, die uns das gewünschte Ergebnis bringen. Eben nicht das, was wir nicht wollen, sondern das was wir wirklich möchten. Und um dies zu erhalten, sollten wir bemüht sein, es jedem anderen ebenfalls zur Verfügung zu stellen.

Natürlich werden wir die akute Situation nicht einfach durch gute Gedanken beiseiteschieben können und plötzlich Gutes erwarten können. Dein Gegenüber wird vielleicht immer noch so reagieren, wie du es nicht magst, aber zumindest bist du dir deiner „kommenden“ Reaktion bewusst und vielleicht schaffst du es immer ein kleines Stückchen mehr, anders zu handeln. Nämlich so zu agieren, dass du das von dir angestrebte Ziel, also das was du eigentlich tatsächlich erleben möchtest, selbst ausdrückst und erschaffst. Wenn du in einem Streit nicht wirklich streiten möchtest, sondern Anerkennung haben möchtest, dann ist es völlig irrsinnig mit Streit zu reagieren. Wenn du allerdings inne hältst und dich fragst, was will ich jetzt in diesem Moment wirklich? Dann ist die Antwort Anerkennung und die bekommst du, indem du den Streit abbrichst und offen darlegst, was du wirklich möchtest. Jetzt kann ein Abgleich zwischen dir und deinem Mitstreiter stattfinden und dein Mitstreiter wird reagieren müssen. Es ist seine Entscheidung ob er weiter streiten möchte oder nicht. Du weißt nun was du willst und kannst entscheiden wie du weiter mit der Situation umgehen willst. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung und das wird eine Veränderung hervorrufen. Du antwortest mit Ehrlichkeit und wirst Ehrlichkeit erhalten.

Du möchtest dass andere dir mehr Aufmerksamkeit schenken, dann lege die entsprechende Prägung dafür an, wie es wohl sein wird Aufmerksamkeit zu erhalten. Dafür musst du anderen Aufmerksamkeit schenken. Vergiss nicht: Bist du nett, werden andere nett sein. Bist du aufmerksam anderen gegenüber, werden andere dir mehr Aufmerksamkeit schenken. Hörst du auf zu streiten, wird der Streit verschwinden. Wirst du ehrlich, wird du Ehrlichkeit bekommen. Auch wenn einem das manchmal nicht gefällt. Aber zumindest weiß dann jeder wo er dran ist.

Die Funktion des Geistes.

Noch einmal ganz deutlich. Es hat nichts mit unserer Persönlichkeit zu tun, sondern mit unseren Prägungen in unserem Geist, die uns zwangsläufig etwas erfahren lassen müssen, weil wir es eben so sehen. Wenn wir etwas anderes sehen wollen, müssen wir die Sichtweise ändern. Wir müssen selbst sehen, wie es ist anderen gegenüber aufmerksam zu sein, damit wir erfahren können wie es ist wenn jemand aufmerksam ist. Wir sind ja selbst dabei, wenn wir anderen gegenüber aufmerksam sind. Wir erleben es ja bereits! Dabei spielt es gar keine Rolle mehr, ob wir zu jemand andere aufmerksam sind oder ob wir nur einfach aufmerksam sind. Wir erleben Aufmerksamkeit, fertig. Und das ist doch nichts Schlechtes. Warum es also nicht üben, immer wieder. Üben. Bis es normal geworden ist und wir die Welt einfach so erleben. Dann haben wir den Geist transformiert, ohne einen Anspruch auf das Gutwollen eines anderen zu haben. Wir haben bei uns begonnen und nie mehr werden wir über die Unzulänglichkeiten eines anderen nachdenken müssen.

Einige Korrelationen

Du möchtest, dass andere zuverlässiger sind?

Dann musst du Zuverlässigkeit erleben, indem du sie selbst lebst, also selbst zuverlässig bist.

Du möchtest, dass andere dir mehr Zuneigung geben?

Dann musst du wissen wie es ist Zuneigung zu erleben, indem du anderen Zuneigungen gibst.

Natürlich in einem für die passenden Maß. Du gibst, was in deinen Möglichkeiten liegt.

Du möchtest, dass andere dir mehr zuhören?

Dann achte peinlichst genau darauf, dass du anderen zuhörst und weniger von dir selbst redest, eingenommen bist oder in Szene setzt. Hilf mit dem, was du sagen möchtest anderen.

Du möchtest, dass es weniger Wut in deiner Umgebung gibt?

Dann sei nicht selbst, zu dir und zu anderen, wütend. Praktiziere Geduld und gib selbst Gefühle von Wut und des inneren Zorns auf andere auf. Achte darauf, dass du einen Lebenswandel führst, der ethisch absolut korrekt ist. Freu dich über das Glück anderer und übe Mitgefühl, wenn andere leiden. Würdige gute Arbeit.

Du möchtest, dass andere nicht so rücksichtslos mit dir oder deinem Eigentum umgehen?

Dann entwickle ein Feingefühl dafür, was anderen gut tut und weiterhilft. Ein respektvoller Umgang mit dem Partner, den Mitarbeitern, den Kollegen ist hier äußerst hilfreich.

Du möchtest, dass andere deine Anweisungen oder Vorschläge respektieren?

Dann sprich nicht über Dinge die du nicht realisieren kannst. Vermeide unnötige Tätigkeiten. Sprech inspirierend und positiv mit anderen. Erlange Klarheit über deine Ziele im Umgang mit Partnern, Mitarbeitern, Kunden und Freunden. Rede nicht einfach des Mitredens Wollens.

 

Du möchtest mehr Freude haben an dem, was du tust?

Dann hab Freude an dem, worüber andere sich freuen, auch wenn du es selbst nicht hast. Setze Prioritäten in deinem denken, handeln und tun. Schätze wirtschaftliche Güter und Möglichkeiten. Respektiere deine Konkurrenz. Sei dankbar und neidlos.

Du möchtest an einem Ort leben, an dem die Menschen glücklich sind?

Dann bemühe dich um Beständigkeit in der Arbeit mit diesen Tugenden und dem Prinzip von Ursache und Wirkung. Sei dir bewusst, dass alle Dinge das Potenzial enthalten, alles zu sein! Mit deinem Blickwinkel machst du sie zu dem was sie für dich sind. Sie haben aber das Potenzial auch alles andere zu sein!

 

Der Plan

Es ist einfach diese Dinge zu lesen und im Grund wissen wir bereits darum. Aber handeln wir auch wirklich danach? Haben wir es wirklich verstanden und in den Alltag eingebaut? Um es wirklich zu überprüfen und selbst im Alltag zu testen, empfehle ich dir für den Anfang eine kleine Übung:

Erstelle dir eine Übersicht mit den Dingen, die du andauernd erlebst, aber nicht erleben möchtest.

Schreibe dazu, was du stattdessen erleben möchtest. Dann überlebe was du tun könntest, um das zu erleben, was du selbst gern erfahren möchtest.

Noch einmal: Du bist ja selbst dabei, wenn du nett zu anderen bist. Du bekommst als bewusster Beobachter ja mit, wie du selbst nett bist. Du siehst dich ja selbst. Dieses sehen, wie du nett zu anderen bist, hinterlässt eine Prägung, eine Erinnerung in deinem Geist, die dich irgendwann erfahren lässt, wie jemand anderer nett zu dir ist.

Ein umgekehrtes Beispiel: Du bist unfreundlich zu jemandem. Du weißt, dass du unfreundlich bist, weil, du bist ja selbst dabei. Du erlebst es ja mit, wie du unfreundlich zu jemand anderem bist. Das hinterlässt eine Spur in deinem Bewusstsein. Die Spur unfreundlich gewesen zu sein, speichert sich als Erinnerung in deinem Bewusstsein ab und sicker nach unten in den eher unbewussten Bereich. Es sei denn, dir ist bereits bewusst was da gerade passieren wird. Aber falls nicht, wirst du früher oder später zwangsläufig, wenn dieses Erlebnis in deinem Geist seinen Höhepunkt erreicht hat, erleben müssen, wie es ist jemand anderen als unfreundlich zu erleben.

Du warst unfreundlich zu jemandem, hast gemeckert und geschimpft und du hast es selbst miterlebt, du warst dabei. Du hast es getan und du konntest dich dabei beobachten wie du es getan hast. Das Erlebnis wird als Samen, als Erfahrung ins Unterbewusstsein sickern. Und dort wird es irgendwann wieder aufsteigen, denn keine Handlung geht verloren. Im passenden Moment, wenn aus dem Samen ein Baum geworden ist, wirst du erleben, wie es ist, wenn jemand mit dir meckert und schimpft. Keine Handlung geht verloren! Du musst zwangsweise die Erfahrung machen, weil der Samen einmal gelegt wurde. Du hast ihn selbst gelegt und er ist im Unterbewusstsein auf fruchtbaren Boden gestoßen. Welche Samen willst du also künftig mit diesem Wissen säen? Welche Erfahrungen, bei denen du dich selbst beobachtest, willst du nun auf den Boden des unteren Bewusstseins, das sehr fruchtbar ist, sickern lassen?

Wie kannst du das erhalten, was du selbst erleben oder erfahren möchtest? Schreibe dir dazu ein paar Handlungen und Eigenschaften auf, die du praktizieren und üben möchtest. Schreibe dir auf, welche Samen du von nun an säen möchtest.

Ein Beispiel:

Ich habe andauernd negative Gedanken. Ich sitze in meinem Büro und plötzlich kommen mir einfach negative Gedanken über ein bestimmte Person oder eine bestimmte Situation. Oder ich gehe spazieren und denke die ganze Zeit negative über meine eigene Zukunft. Das stört mich, ich will das nicht erleben, weil ich mich dann dazu auch noch schlecht fühle.

Was will ich stattdessen? Ich möchte mich gut fühlen. Ich möchte alles wieder etwas klarer sehen, nicht immer so negativ. Was will ich wirklich? Ich möchte wieder Gutes sehen können und erfreuliche Gefühle haben.

Wie kann ich erhalten, was ich mir wünsche? Welche Handlungen kann ich praktizieren? Ich muss jemanden finden, der ebenfalls negative Gedanken hat. Ich muss mit ihm spazieren gehen und ihn auf schöne Dinge aufmerksam machen. Ich muss die Negativität anschauen und beobachten, wie es ist, so negativ zu sein. Ich könnte dem anderen dieses Prinzip erklären und dabei helfen, positiv Gedanken zu entwickeln. Wem könnte ich noch helfen positiv zu denken, schönes zu sehen? Was gab es denn heute für mich positives zu erleben? Habe ich heute schon jemanden was nettes gesagt, was nettes geschickt oder für jemanden etwas erledigt, worüber die Person sich gefreut hat? Hmm, eigentlich noch nicht, aber ich werde Ausschau danach halten, wo ich was Gutes tun kann. Der Gefällt mir Button von Facebook ist eigentlich ne gute Sache…. Das ist gut, dass ich gerade dabei bin positives zu entwickeln, das ist ein erster Schritt. Es ist gut mich dabei zu beobachten, denn ich weiß, dass es eine Auswirkung haben wird. Wann die kommt? Das spielt keine Rolle. Der Weg ist das Ziel.

Wie wird diese Person sich wohl fühlen? Und was wird in Zukunft geschehen, wenn sie so weitermacht?

Arbeite daran, jeden Tag, immer wieder. Sei dir für immer bewusst, welche Wirkung dein handeln, dein tun und dein denken hervorbringen wird. Lies es nicht nur und dann legst du es in die Schublade. Meditiere darüber, denk nach. Konstruktiv nachdenken, ob das gesagte für dich etwas positive haben könnte oder nicht. Probier es eine Zeitlang aus und entscheide dann. Das ist wahre Achtsamkeit. Das ist rechtes Handeln im Einklang mit dem Herzen.

Viel Erfolg!

Wenn du mehr über diese Prinzipen wissen möchtest, dann empfehle ich dir die Original Bücher von Geshe Michael Roach „Der Diamantschneider“ und „Karmic Management“.

Karsten Spaderna

www.meditationsschule.eu

Gedanken zur Einsamkeit und der Leere im Menschsein.

1 Kommentar

Ich muss zugeben, dass ich nichts weiß. Ich weiß nicht was ich machen soll, was ich arbeiten soll, was ich heute tun könnte. Ich muss zugeben, dass ich ein Wesen voller Traurigkeit, Schmerz und Kummer bin. Ich leide. Und das schlimme ist, dass ich nicht mal weiß woran ich leide. Ich leide vielleicht an Sehnsucht und ich weiß dennoch nicht nach welcher genau. Ich muss zugeben, dass ich völlig alleine bin. Ich weiß nicht wohin. Ich habe einfach keine Ahnung wer ich bin, was ich tun soll. Ich muss zugeben, dass alles was ich weiß, irgendwo her habe. Ich habe es gelesen, gehört oder mir von anderen abgeschaut. Ich muss zugeben, dass ich die ganze Zeit lüge. Ich geb vor etwas zu wissen, habe es mir aber in Wirklichkeit nur von anderen angeeignet. Ich habe sie kopiert und es als meins ausgegeben. Ich muss zugeben, dass ich über mich überhaupt nichts weiß. Ich weiß nur, dass ich immer auf der Suche bin. Ich suche dies und das, probiere es aus, gebe es als meins aus und stelle dann doch immer wieder fest, dass es überhaupt keinen Inhalt hat. Ich erzähle dieses und jenes und nach drei oder vier Wochen erzähle ich wieder was anderes, weil mich wieder was anderes interessiert und dann identifiziere ich mich damit. Mache es zu meinem und erzähle das dann als meine Wahrheit. Ich muss zugeben, dass ich nicht weiß was die Wahrheit ist. Ich kenne nur die Verzweiflung, die Einsamkeit, die Leere. Und ich weiß nicht wohin ich gehen soll, was ich machen soll, wer ich bin. Ich weiß über mich überhaupt nichts. Alles ist angeeignet, übernommen, kopiert, nachgemacht, unecht, billig, nachgeäfft. Ich muss irgendwo hin, was machen, nützlich sein, was tun. Aber ich weiß nicht was richtig ist. Ich hänge fest an einer Sache, einer Vision, einer Wahrheit und ich weiß nicht, ob das richtig ist.

Muss ich mich durchsetzen oder muss ich nachgeben. Muss ich durchhalten oder loslassen. Niemand kann mir die Antwort geben. Sie wäre wieder nur geliehen, ausgeborgt, übernommen von der Ansicht des anderen, die ja nur seine ganz persönliche eigene Ansicht ist, die er selbst wahrscheinlich nur von anderen gelernt oder übernommen hat. Niemand kann mir eine Antwort geben, weil er selbst übernimmt und weitergibt. Wer kennt die Leere, die Einzigartigkeit? Ich weiß nicht was ich tun soll, was für mich geplant ist, was meine Bestimmung ist. Und ich bekomme keinen einzigen Hinweis dazu. Ich bin in einem leeren Raum, in dem es keine Anhaltspunkte gibt. Muss ich denn nützlich sein? Ist das vielleicht nur eine Vorstellung, ein Konzept nach dem bisher gelebt wurde, ein neues Ideal, dass mich vielleicht aus der Leere holen kann? Oder ist es das Ego, dass wieder nur festhält, es besser weiß, etwas mit mir vor hat. Ich weiß wirklich nichts. Ich bin im freien Fall. Heute dies morgen das. Ich habe keine Beständigkeit und würde mich doch so gern festhalten. Ich weiß aber nicht wo. Was ist denn beständig?

Es ist wie fliegen ohne Ziel oder wie fallen ohne Ende. Ich weiß gar nichts und das ist mit Angst verbunden. Es macht mir Angst die Identität zu verlieren. Die Identität die ich bisher hatte. Mein bisheriges Ich. Und dennoch weiß ich, dass ich es aufgeben muss, weil es gelogen ist. Und dann sehe ich, dass ich vielleicht doch etwas weiß und das gibt mir wieder Halt. Zumindest für ein paar Tage, denn dann ist das alles schon wieder alt, nicht mehr interessant, irgendwie doch nicht mehr richtig. Etwas Neues muss her, aber ich weiß nicht was. Und da ist es dann wieder, dieses Gefühl im freien Fall zu sein. Ein Leben zwischen Kummer, Schmerz und Leid und kurzfristigen Freuden, Idealen, Visionen, Zielen und dann vergeht alles wieder, wird langweilig, bringt keine Erfüllung. Niedergeschlagenheit, Erfolglosigkeit und diese Leere tauchen wieder auf. Wonach soll ich greifen? Was ist richtig? Das schreiben hier nutzt gar nichts. Ich brauche einen Experten, einen Fachmann, der das Leben kennt. Jemand mit Erfahrung, der mir helfen kann. Jemand der es weiß, der es gefunden hat. Der genauestens Bescheid weiß. Jemand der sich gefunden hat. Jemand der mir erzählen kann, was hier los ist. Jemand der es Begriffen hat.

Wer ist das, wer soll das sein? Wenn ich mich umschaue, dann sehe ich alle wie Hühner ohne Kopf umherlaufen. Sie laufen alleine, in Gruppen, in Autos, in Bahnen, zum Büro, nach Hause, ins Kino, zu zweit, in grün, in rot, in gelb, mit Tier, ohne Tier, lassen sich von Computerstimmen an Ziele führen, laufen GPS Daten nach. Alle laufen immer von hier nach da und sind ganz beschäftigt. Sie arbeiten, sitzen vor Bildschirmen, schauen alle 30 Sekunden auf ihr Handy und verlieren ihren Geist in einer künstlichen neu erschaffenen Welt in der es ein scheinbar ein großes „Miteinander“ gibt. Niemand ist mehr hier. Alle sind nur da, unterwegs, gedanklich woanders. Vernetzt, verknüpft, andauernd verbunden. Alle arbeiten für eine Sache. Wer braucht so viel Energie, von so vielen Menschen? Wer lebt von dieser Energie, in die alle ihre ganze Aufmerksamkeit investieren? Das tut man doch schon lange nicht mehr nur, um sein Geld zu verdienen. Das Geld ist doch nur ein Zettel mit Zahlen drauf, den man für den Einsatz seiner Energie erhält. Aber ist da nicht noch was offen? Was ist mit dem Energieaustausch? Man hat Kraft, egal ob mental oder körperlich eingesetzt und dafür gibt erhält man einen Schein oder noch nicht mal einen Schein, sondern eine Buchung von Zahlen auf ein Konto bei einer Bank. Wo ist der direkte Austausch? Der Austausch dafür das man Energie gegeben hat? Wer gibt einem diese Energie zurück? Auch wenn man von dem Geld  in Urlaub fährt oder was schönes kauft, dann hat man das nur getan um sich wieder mit Energie aufzufüllen. Man bleibt leer zurück. Energetisch bleibst man leer zurück, weil der Zettel man erhalten hat, keine tatsächliche Energie enthält. Der Chef des Unternehmens, den man meistens noch nicht mal persönlich kennt, gibt einem keine Hand, führt keine Energie zurück. Er gibt einem einen Zettel mit Zahlen und sagt, nimm diesen Zettel von mir als Ausgleich für deine Arbeit. Es besteht kein direkter Kontakt und das hinterlässt eine Leere. Es gibt eine kurzfristige Freude, aber wenn die Zettel weg sind, dann ist da wieder diese Leere. Jeder der lange für ein Unternehmen gearbeitet hat spürt irgendwann, dass er eigentlich nichts greifbares vom Unternehmen zurück erhalten hat. Das wird besonders spürbar, wenn man nicht mehr kann, Burn-Out hat, also so ausgebrannt ist wie eine Brennstoffzelle oder wenn man gekündigt wird. Dann weiß man, dass der Dank in Form eines Zettels leer ist und das man mehr gegeben hat, als man zurückbekommen hat.

Energetisch ist das sehr spürbar. Unsere Aufmerksamkeit geht immer mehr verloren, fließt in leere Dinge.  Ich spreche nicht von der Aufmerksamkeit wie man einen Tee trinkt oder seine Schuhe abstellt. Manche Menschen sind mit ihrer Aufmerksamkeit so sehr am Bildschirm gefesselt, dass sie nicht mal aufschauen, wenn man sich neben sie setzt. Irgendwelche schlauen Wesen haben sich da echt was einfallen lassen um mit einer künstlichen Welt, die mehr als süchtig macht, Zettel (Geld) einzusammeln. Nicht nur das, es muss auch immer schneller werden, darf keine Unterbrechung mehr geben, es muss ständig online, auf Leitung, in Verbindung sein. In Verbindung zu was denn genau? Wenn der Inhalt des Handy´s unwichtig wäre, wozu sollte man denn dann noch Online bleiben? Warum aber, gibt es immer mehr Angebote um noch günstiger Online zu sein? Wer verdient am Strom? Ich habe nichts gegen diese schönen bunten Zettel mit den großen Zahlen drauf, aber man muss es mal als das sehen was es ist.

Was nutzen mir jedoch solche Gedanken in der Leere, in der ich mich befinde. Die Leere von der ich hier spreche, die nur jemand verstehen kann, der beobachtet. Vielleicht ist man mit seinem allein sein gar nicht so allein. Wenn alle aus ihrer illusionären technischen Welt zurück kommen, werden sich wohl alle erst mal allein fühlen. Wenn der Strom abgedreht wird, irgendjemand wird das wohl irgendwann tun müssen, dann werden sich wieder alle mit den täglichen Gefühlen des Menschseins beschäftigen. Nähe muss wieder gelernt werden. Keine Nähe mehr über ein Netzwerk, sondern echte Nähe die mit Berührung und Empathie zu tun hat. Nähe die spürbare Wärme im Körper erzeugt. Eine Nähe die die Aufmerksamkeit nicht wieder in ein Gerät fließen lässt, sondern einem anderen Menschen zukommt. Ein Mensch in deiner Nähe. Ein Mensch der nicht getrennt von dir ist. Nicht getrennt durch Kamera und Mikrophon, das Energie verbraucht, damit die Leitung aufrecht erhalten werden kann und du vernetzt bleibst.  Direkte Nähe, die Lebendigkeit bedeutet und Wärme erzeugt. Energie die im Austausch stattfindet. Energie die sich gegenseitig trägt. Keine Energie die aus einem Bildschirm kommt. Keine Energie die Bilder im Kopf erzeugt, sondern Energie, die Nähe und direkte Beziehung bedeutet. Kein Austausch von Zetteln, sondern ein Austausch von Offenheit, Zuneigung, Anerkennung, Akzeptanz und Respekt.

Ich vermisse diese Nähe in der Menschheit und das führt zur Einsamkeit. Die Einsamkeit, die Leere ist vielleicht doch keine Illusion, sie ist tatsächlich da, wenn man es mal genau überprüft. Vielleicht ist sie zurzeit unterdrückt oder beiseite geschoben, weil die neue technische Welt mit all ihren Illusionen so faszinierend ist. Aber das Herz ist einsam, weil es nicht mehr in direkter Berührung zu anderen echten, realistischen, im Bus neben einem sitzenden Wesen steht. Die Elektrizität wird uns nicht verbinden können, weil wir bereits verbunden sind. Wir sind über die Luft, die Sonne, den Wind und über unseren Geist verbunden. Wir haben das gleiche Blut das von ein und derselben Quelle stammt.

Egal wie viel Zettel du gibst oder bekommst. Wenn kein direkter Energieaustausch stattfindet, wird es immer unerfüllt bleiben. Es ist nicht nötig eine weitere künstliche Welt zu erschaffen in der man dann anscheinend miteinander vernetzt ist. Das waren wir zuvor auch schon. Die neue Vernetzung dient mehr der Wirtschaft und das ist auch okay so. Aber echte Erfüllung wird es dort nicht geben. Die künstliche Vernetzung bringt immer neue Probleme hervor wie Spionage, Hackerangriffe und seit neustem Cyberterrorismus. Und dies alles ist künstlich aufgebaut und es saugt immer mehr Aufmerksamkeit (Energie), die eigentlich einem anderen Menschen, der tatsächlich deine Aufmerksamkeit, deine Nähe braucht, zufließen könnte.

Daher ist diese Traurigkeit, diese Leere da. Sie ist einsam, nicht mit Lebendigkeit gefüllt. Alle sind in einer künstlichen Welt und immer mehr werden sich dort hinein begeben. Es gibt immer weniger echte Kontakte, immer weniger tatsächliche Freunde. Wenn dir tatsächlich alle 500 Facebook Freunde die Hand geben würden, wenn du Geburtstag hast, dann hättest du am nächsten Tag Muskelkater vom Händedrücken. Wenn dich alle 500 Menschen tatsächlich umarmen würden, dann wärst du mit so viel Energie aufgeladen, dass sie für 4 Wochen alleine auf den Malediven reichen würde, ohne das du dich ein einzige Mal einsam fühlen würdest. So lange würde diese Energie anhalten. So aber, bleibst du allein und einsam, auch wenn dir 2391 Leute auf Facebook gratulieren. Es gibt dir höchstens Energie für einen halben Tag und dann erkennst du selbst, wie unwirklich diese Glückwünsche sind. Neben der sowieso schon illusionären Welt, gibt es jetzt noch eine weitere illusionäre Welt. Daher bedeutet Einsamkeit Leere und Leere Einsamkeit. Ich weiß jetzt immer noch nicht, was ich tun soll, aber gerade scheint die Sonne und ich werde spazieren gehen 🙂 Karsten Spaderna

Wie Meditation wirkt.

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Wie Meditation wirkt.

Von Karsten Spaderna

Immer, wenn im Leben etwas Unerwünschtes eintrifft, reagiert man mit Anspannung und Stress darauf. Immer, wenn das gewollte nicht eintrifft, fühlt man sich elend und schwach. Man reagiert mit Wut, Zorn, Hass und Feindseligkeit. Dies bekommt dann auch die Umgebung zu spüren. Man ist niedergeschmettert, schlecht gelaunt und Streitlustig. Selbstzweifel kommt auf und man versucht wiederum das Unerwünschte zu vermeiden, indem man sich bemüht die Dinge wieder unter Kontrolle zu bringen. Ein nicht endender Kreislauf aus Angst, Kontrolle, Hoffnung, Angst, Kontrolle.

Auf eine gesunde Art und Weise zu leben besteht nicht nur aus körperlicher Aktivität, sondern auch aus geistig mentaler Kraft- der Meditation. Mit der Meditation erlernt man eine Methode, mit der der Meditierende die Wahrheit über sich selbst erfahren kann. Eine Methode mit der er zu Selbsterkenntnis erlangen kann. Er erfährt anhand seiner eigenen Erkenntnis wie der Geist funktioniert, wie Gedanken, Gefühle und Emotionen entstehen und wie er sie auf leichte und unbeschwerte Art betrachten kann.

Um die Wahrheit über sich selbst erfahren zu können, hat die Natur uns mit Bewusstsein ausgestattet. Bewusstsein ist das naheliebendste Werkzeug das genutzt werden kann, um Erkenntnis über die eigenen inneren Prozesse zu erlangen. Mit dem Wissen über die eigenen inneren Prozesse, wie Verhaltensstruktur, halb- und unbewussten Glaubenssätze und Gedankengänge, die eigenen natürlichen Grenzen, die emotionale Kapazität, die eigenen Kraftreserven etc. kann der Meditierende lernen, gelassen und entspannt damit umzugehen. Er kann auch lernen diese Eigenschaft bewusst zu nutzen oder auszubauen, aber immer mit dem Wissen, dass auch dies wieder zu etwas gewünschtem führt, dass vielleicht nicht eintrifft. Seine Zielausrichtung ist daher eher auf den Augenblick fokussiert, anstatt auf ein letztendliches Ziel. Mit Bewusstsein im Augenblick verankert zu sein, gibt dem Meditierenden den nötigen Halt, um auch in stürmischen Zeiten ruhig und gelassen zu bleiben. Der Augenblick, das Hier und Jetzt, ist sein Zuhause.

Um mit seinem eigenen Bewusstsein arbeiten zu können, benötigt man Zeit und Ruhe. Nur wenn der Geist nicht von klingelnden Handys, flackernden Monitoren, störenden Gerüchen, unnötigem Gerede und allen sonstigen ablenkenden Einflüssen gestört wird, hat man die Möglichkeit sich zu sammeln und zu fokussieren. Erst dann ist es möglich, die eigene Aufmerksamkeit bewusst in ausgewählte Bereiche zu lenken. Nur wenn der Geist wirklich still ist, kann man die tatsächliche Realität dessen, was ist, erfassen. Mit einem ruhigen Geist, kann man jede Situation auf sich wirken lassen. Aus dieser stillen Betrachtung heraus können dann Handlungen entstehen, die spontan, intuitiv und aus dem reinen eigenen Selbst heraus kommen. Hierfür kann man dann leicht die Verantwortung übernehmen, weil sie nicht von äußeren Einflüssen bestimmt waren.

Die Handlungen des Meditierenden sind selbstsicher und verantwortungsbewusst.

Wenn dir die Meditation fremd ist oder du dich unsicher fühlst, wenn du alleine meditierst, dann such dir eine Gruppe oder einen erfahrenden Meditationslehrer in deiner Umgebung. Es gibt immer und überall Möglichkeiten eine Gruppe oder einen Kurs zu finden. Die Meditation ist sehr erleichternd. Sie lehrt dich mit scheinbar großen Problemen mühelos umzugehen. Sie stärkt dein Selbstbewusstsein und fördert deine Kreativität.Sie kann dir neue Lebensziele und fantastische Erkenntnisse schenken. Probier es einfach mal aus!

Viel Freude und viele glückliche Umstände!

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Karsten Spaderna, kontakt@meditationstrainer.net

www.meditationstrainer.net & www.meditierenlernen.de

Meditation und Veränderung

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Veränderungen

Das Ziel der Meditation liegt nicht darin, dich zu verbessern oder dich zu noch mehr Leistung zu animieren. Wenn du dir von der Meditation versprichst, besser zu werden um noch mehr leisten zu können, dann wir das sitzen für dich zur Qual. Du hast wahrscheinlich schon genug um die Ohren und wenn es jetzt darum gehen sollte, dass auch noch zu machen- Na dann gute Nacht! Dann legst du dich vielleicht besser hin und ruhst dich ein wenig aus.

Die Meditation erweitern dein Bewusstsein, macht dir unbewusste Gedankengänge, Verhaltensweisen deutlich und zeigt dir am Ende auf, dass von all dem was du glaubst, denkst und fühlst, nichts du bist. Das klingt dir noch zu esoterisch?

Wenn du dich darüber definierst was du leistest oder wie du auftrittst, dann steckst du tief im kollektiven Bewusstsein dieser Welt mit Menschen die sich über ihre Leistung definieren. Sie wollen noch besser werden, dies oder das noch können , wählen aus zwischen „Bringt mir was oder bringt mir nichts“ und geraten somit Schritt für Schritt immer mehr in den Zugzwang dieser rasanten Gesellschaft. Sie wollen sich anpassen, mithalten oder sogar dagegen schwimmen, anders sein. Es ist alles das gleiche.

Doch zum Glück gibt es etwas, was die Menschheit gefunden hat, dass von alle dem völlig unbeeindruckt ist. Die innere Stille in dir! Jeder von uns kennt Momente der Stille. Sie kommen manchmal ganz unverhofft, manchmal auch durch viel Bemühung und Anstrengung, aber jeder hat und wird diese Erfahrung auf jeden Fall machen. Spätestens wenn gar nichts mehr geht und du dich auf das Ziel hin, Vollkommenheit erreichen zu wollen, kaputt geackert hast. Hier noch ein bisschen an der Persönlichkeit verändern, das noch dazulernen, hier noch was Fett weg, dieses Auto noch, diesem Ernährungstrend noch folgen, Gott helfen, dienen usw.

Je mehr du versuchst besser zu werden, umso bewusster sollte dir doch eigentlich werden, das du nicht zufrieden bist, mit dem, was ist, oder? Warum geschieht das nicht? Warum wird dir das nicht direkt klar? Du tust etwas, um etwas zu erreichen. Dein Handeln hat immer einen Grund. Das wenigste von dem was du machst, ist frei von irgendwelchen Wünschen oder Erwartungen. Die meisten von uns handeln für ihr persönliches Wachstum. Und dann sehen wir plötzlich im Fernsehen, wie eine Gruppe von Menschen einem einzigen Mann hilft, der unter der Erde eingeklemmt ist. Das finden dann alle ganz prima. Das ist Hingabe! Unund nur einen Moment später fragt man sich, wer das wohl alles bezahlt. Und wenn man sich nicht selbst fragt, stellt die Gesellschaft die Frage. Und schon bekommt man wieder seine alte Angst zurück, dass einem so etwas wohl besser nicht passieren dürfe. Also weiter arbeiten, absichern, versichern.

Hey, wir alle bezahlen das! Das ist deine Welt auf der du lebst. Sie ist die einzige die du im Moment hast. Alles was du tust, tust du auch für andere. Ohne dich gibst es diese Welt gar nicht. Wenn du nicht da bist, wo ist dann die Welt? Wenn du nicht hier bei mir bist, wo bin ich dann? Wo ist jetzt im Moment der Schreiber dieses Textes? Ich meine das nicht im materiellen Sinne, sondern auf der Bewusstseinsebene. Wo in deinem Bewusstsein bin ich gerade?

Wahrscheinlich hast du eine Vorstellung davon, einen Gedanken darüber, eine Vermutung oder du schätzt. Aber all diese Vermutungen und Vorstellung sind ebenfalls Teil deiner Realität. Du erzeugst sie doch gerade selbst. Wenn du aufhörst darüber nachzudenken, verschwinden diese Vermutungen und Gedanken. Du änderst die Richtung deiner Aufmerksamkeit und wirst dir anderer Dinge bewusst. Vielleicht wieder der Geräusche im Hintergrund, des Lichts oder so.

Dies ist keine Zauberei, Esoterik oder so. In der Meditation wirst du dir solcher Bewegungen immer bewusste sein. Sie finden die ganze Zeit statt. Und wenn dir gerade dies bewusst wird, wird dir einen Moment später etwas anderes bewusst, und dann wieder was anderes, und dann wieder was anderes, und dann wieder was anderes. Andauernd Bewusstsein, andauernde Veränderung. Immer und immer wieder. Mal dies Mal das.

Und du? Du bist still, sitzt seelenruhig da und betrachtest diese fließende Bewegung. Egal was du tust, mit dir verändert sich deine Wahrnehmung, deine Gefühle, der Gegenstand den du beobachtest. Immer wieder, immer neu, niemals endend.

Das ist Meditation! Nicht das was du willst, glaubst oder denkst. Das ist etwas anderes.

Infoabend „Meditation“ am 19.August 2014 im Samadhi, Neuss

https://meditationstrainer.wordpress.com/

 

Kritik als Hinweis nutzen.

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Immer wenn du auf andere schaust, vermeidest du es, dich selbst zu sehen.

Achte mal darauf, wenn du andere kritisierst. Es ist ein schöner Trick des Verstandes um sich selbst zu verzeihen. Alles was du meinst, was andere besser machen sollten oder besser nicht machen sollten, deutet nur darauf hin, dass du dich selbst entweder für besser hältst oder das du Unzufrieden bist und du mit deinem „Rat“ dein eigenes Fehlverhalten rechtfertigst, indem du andere aufforderst es anders zu machen. Achte mal drauf, wenn du andere kritisiert, ob du in Wahrheit glaubst zu wissen, wie man es hätte „eigentlich“ richtig machen müssen.

Ist das vielleicht ein Zeichen dafür, dass du es selbst nicht getan hast oder du vielleicht selbst immer im gleichen Muster hängst? Ist deine Kritik in Wirklichkeit nicht ein Hinweis an dich selbst? Will dir deine eigene unbewusste Intelligenz da etwas sagen?

Man kann diesen Hinweis nutzen um Selbsterkenntnis zu erlangen und um seinen Verstand und seine Aufmerksamkeit für sich selbst zu schärfen. Wenn du dir selbst zuhören könntest und du alles das tun würdest was du eigentlich kritisiert, würde dann nicht eine enorme Energie durch die fließen und würdest du dann nicht absolut im Reinen mit dir selbst sein? Das wäre doch fast zu schön um wahr zu sein. Aber es kann wahr werden, weil alles in uns vorhanden ist. Wenn du deine Kritik positiv für dich nutzt, indem du sie erst einmal für dich verarbeitest, bevor du sie einfach nur durch deinen Mund nach außen gibst, dann setzt du ein Rad in Gang, das enorme Kräfte zur Selbstregulierung hat.

Das ist der Anfang zu einem neuen Bewusstsein für dich selbst. Da braucht dann niemand mehr einen anderen zu kritisieren, weil dann alle schön bei sich bleiben und mit ihrer eigenen innewohnenden Intelligenz arbeiten. Das ist dann zwar das Ende aller Psychologen und Gurus, aber darüber bräuchten wir uns ja keine Gedanken mehr zu machen 😉

Viel Spaß beim üben.

Mini Meditation; Stille am morgen

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MINI MEDITATION: Sofort wenn du aufwachst, erkenne wie du anfängst über Dies oder Das nachzudenken. Sei aufmerksam und beobachte wie der Geist und dein Denken mit dem Aufwachen aktiv werden. Finde diesen Moment und halte inne. Lass vom Denken ab und lausche statt dessen zum Beispiel den Geräuschen. Denke noch nicht an das was du gleich machen musst. Dafür ist noch genug Zeit. Bleib ganz still liegen und höre für einen Moment nur auf die Geräusche um dich herum. Nicht nachdenken, nur zuhören. Inne halten. Mit etwas Übung wirst du deine Gedanken immer länger zurückhalten können. Du wirst aufmerksamer für den Moment werden und friedlicher in den Tag starten können.

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