Diese kleine Übung wird dir dabei helfen, aus dunklen Wolken heraus zu kommen um wieder mehr Lebensqualität und mehr Lebensfreude in dein Leben zu bringen.

Die meisten Menschen sind sich eher ihrer Unzufriedenheit als ihrer Zufriedenheit bewusst. Sie klagen mehr, als das Sie von Guten Dingen sprechen. Die meisten Menschen erzählen mehr von ihren Gebrechen als von ihren Glücksmomenten. Die meisten Menschen beklagen sich, ohne auch nur mit einem Wort etwas Positives zu erwähnen. Die meisten Menschen sind nur am nörgeln und am jammern. Die meisten Menschen sind sich eher ihrer Schmerzen, als ihrer Gesundheit bewusst. Jedes kleines Leid ist die Hölle. Das ganze Leben ist ein Jammertal und man schlägt sich so durch das Leben.

„Wie geht es dir?“, „Ja es muss. Du kennst das ja!“ Das Klagen und Leiden ist schon ganz normal geworden. Kaum einer traut sich von etwas schönem zu erzählen. Es scheint so, als wäre es unnormal glücklich zu sein. Dabei gibt es viele glückliche Menschen, man sieht sie nur nicht, weil man in einem Jammertal gefangen ist. Wenn ich die Welt als schlecht sehen möchte, werde ich nur die schlechten Dinge sehen. Jeder kennt das Beispiel wenn man sich für ein ganz bestimmtes Auto interessiert. Zuvor hat man dieses Auto kaum auf der Straße gesehen. Und jetzt wo man plötzlich Interesse an diesem Auto hat, scheint es tausende davon auf der Straße zu geben. Manchmal sieht man sogar zwei hintereinander.

Es liegt an dem Fokus auf den wir unsere Aufmerksamkeit richten. Wenn wir die ganze Zeit negative Nachrichten schauen, schlechte Filme gucken und deprimierende Bücher lesen, werden wir all diese Dinge auch in unserer Umgebung finden. Wir bekommen eine Bestätigung für das, was wir eben noch gelesen haben. Gleich und gleich gesellt sich gern! Das funktioniert mit schlechten, wie mit guten Dingen.

Daher ist es relativ einfach aus den dunklen Wolken hinaus zu kommen. Es ist eine Übungssache. Lege deinen Fokus auf die Dinge die dir gut tun. Wo immer dir etwas gut tut, lege den Fokus auf diese Sache. Mache dir bewusst, dass es dir gut getan hat. Nehm es nicht als Selbstverständlich hin. Mach dir bewusst, dass du in diesem Moment ein Glücksgefühl hattest. Du triffst einen guten Freund und freust dich. Mache dir deine Freude bewusst. Sei in diesem Moment das Glücksgefühl selbst. Ändere deine Grundhaltung und schau auf die schönen Dinge. Werde dir aller schönen Dinge wieder bewusst. Du warst draußen spazieren und gerade als du die Tür hinter dir zuschlägst beginnt es zu regen. Freu dich darüber und mecker nicht über den scheiß Regen. Sei glücklich dass du es gerade rechtzeitig geschafft hast. Ändere dein Denken und die ganze Welt wird sich ändern.

Versuche nicht die Welt zu änder, ändere deine Einstellung, deine Sichtweise, deinen Fokus. Die Welt wird immer die gleiche bleiben. Deine Wohnung wird immer die gleiche bleiben. Vielleicht magst du eines Tages in eine größere Wohnung oder in ein Haus ziehen. Wenn du aber deine Ansichten behältst, wird das gleiche bleiben. Wenn du unglücklich bist, bist du auch in einem großem Haus unglücklich. Es mag dich kurz befriedigen, aber dein Unglücklich sein wird bleiben. Du musst es in dir ändern. Ein unglücklicher Mensch kann so viel Geld ansammeln wie er möchte. Es mag ihm vielleicht weiterhelfen, aber ein unglücklicher Mensch ist ein unglücklicher Mensch. Vielleicht hat er den Fokus auf mehr Quantität gelegt und glaubt dass ihm mehr, auch mehr Glück bringt. Aber egal was er tut, wenn er in seinem Inneren nicht etwas ändert, wird er auch mit mehr Quantität nicht glücklich werden. Das Unglück nimmt man immer mit, solange man es in sich hat. Selbst im Paradies wird man nach einige Zeit etwas zu nörgeln finde. Plötzlich sieht man all die schönen Dinge nicht mehr. Es ist wie eine krankhafte Suche nach dem negativen. Irgendwas muss immer sein. Es kann doch nicht sein, dass man alles nur als schön empfindet, oder?

Damit ist auch nicht gesagt, dass immer alles schön sein wird. Das wird es definitiv nicht. Denn ohne das hässliche könnten wir nicht sagen was wir schön finden. Wobei Schönheit immer Ansichtssache ist. Aber wir leben in einer Dualität. Es gibt immer von allem zwei Seiten. Ohne Licht keine Dunkelheit. Wie könnten wir die Dunkelheit erkennen, wenn wir kein Licht hätten? Es wird also immer positive und negative Dinge geben. Aber in welchem Grad möchte ich mich auf die Positiven und in welchem Grad möchte ich mich auf die negativen Dinge konzentrieren? Ich kann mir das Leben zur Hölle machen, indem ich nur das negative sehe. Oder ich lege meinen Fokus auf die kleinen Wunder die in jedem Moment geschehen.

Jedes Mal, wenn dir etwas Schönes, etwas Befriedigendes geschieht, dann erkenne den Augenblick. Wenn du über die Straße gehst und jemand lächelt dich an, dann spüre die Freude darüber, dass dich jemand grüßt. Er hat dich gesehen und ist nicht mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt. Er hat dich wahrgenommen und schenkt dir für ein paar Sekunden seine Aufmerksamkeit. Wenn du in deiner negativen Welt versunken bist, wirst du solch eine Begegnung nie haben. Auch wenn sie jeden Tag geschieht. Du kannst sie nicht sehen, weil dein Fokus auf dein Jammertal konzentriert ist. Lächel selber mal ein paar Leute an und du wirst sehen, das sie beim gehen schlafen. Sie sind in ihre Welt versunken und bekommen nichts mit. Sie laufen wie Roboter über die Straße. Probier es aus!

Beginne ab sofort damit, wach zu sein. Werde dir wieder der Sonne, den Sternen, dem Mond bewusst. Hör auf die Vögel, auf das rascheln der Blätter. Genieße jeden Augenblick der dich mit Freude erfüllt. Es gibt unendlich viele davon. Such dir was aus. Entscheide dich wieder schöne Sachen wahrzunehmen. Ein Kind lächelt dich auf der Straße an oder du hörst schöne Musik an einer Straßenecke. Genieße diesen Moment und versinke für einen Moment darin. Lass dich davon komplett erfüllen. Spüre die frische Brise um deine Nase herum, wenn der Wind aufkommt. Spüre die Sonne auf der Haut, wenn die Strahlen dich berühren. Kostet den Moment komplett aus.

Wenn du am Morgen damit beginnst, wird es dich bis zum Abend begleiten. Und so etwas sammelt sich an. Du wirst immer weiter die schönen Momente suchen und dich nicht mehr mit den negativen Dingen beschäftigen. Etwas wird sich in dir verändern. Wenn du zum erst mal spürst, dass es möglich ist, die schönen Dingen wieder wahrzunehmen, dann wird dir auch bewusst werden, in welch dunklem Tal du dich zuvor aufgehalten hast. Von da an, wird man die Welt mit anderen Augen betrachten. Und das nur, weil man den Fokus verändert hat! Es ist wie ein Wunder. Plötzlich wird das älteste Haus zum Palast. Das kleinste Auto macht einem die größte Freude.

Wo immer Befriedigung zu finden ist, mache sie dir bewusst! Achte auf das Schöne und vergiss das negative. Eines Tages wird der Moment kommen, wo sogar das Hässliche zum Schönen wird. Schau auf die schönen Moment und es wird ein Moment kommen, wo es nichts mehr gibt, was du Unglücklich oder Hässlich nennen könntest. Es gibt dann keinen unglücklichen Moment mehr, weil der unglückliche Mensch verschwunden ist.

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