Asylanten, Migranten, Flüchtlinge, Roma und viele weitere Begriffe mussten erfunden werden, weil wir die Welt in Länder getrennt haben und die Menschheit in Rassen gespalten wurde. Doch die Welt gehört weder dir, noch den Deutschen, den Amerikanern, den Chinesen, Russen oder wem auch immer. Sie gehört auch nicht den Gläubigen oder den Ungläubigen, auch nicht den Beschützern und den Schutzlosen, auch nicht den Rechthabern und Dummen und nicht den Besserwissern und Ruhigen. Es ist der eigene Geist, der an diesem dualistischen Denken festhält. Mal begründet er so, dann mal wieder so. Heute ist eine Sache gut, weil es zu der heutigen Stimmung passt oder weil andere es auch toll finden und morgen, wenn sich eine große Menge in eine andere Richtung bewegt, dann ist es wieder schlecht. Leider folgen die meisten Menschen solchen Bewegungen ohne ihren eigenen Verstand zu benutzen.

Vielleicht hat sich dein Geist auch schon dran gewöhnt, dass das hier dein Deutschland ist und dass hier Menschen aus anderen Ländern falsch sind. Vielleicht hast du Angst vor diesen Menschen die voller Testosteron und Energie sind, weil sie dich aus deinem Dornröschenschlaf wecken in dem du geglaubt hast, das du etwas besitzen und beherrschen könntest, wofür du jahrelang geschuftet und geackert hast, damit es dir gut geht. All die Jahre, wo du dich kaputt gemacht hast und nun kommen da irgendwelche Leute daher, die Anspruch auf das erheben, was so lange dir gehörte. Jeden Tag die harte Arbeit, damit du überleben kannst und dir von 365 Tagen im Jahr 28 Tage Urlaub nehmen kannst. Niemand möchte, dass ihm etwas weggenommen wird, vor allem wenn du es für dich und dein Lebewohl erwirtschaftet hast.

Ziemlich eigensinnig, aber so geht es doch den meisten. Wer arbeitet denn noch für das System oder für das Wohl der Menschen auf der ganzen Welt. Vielleicht tust du es, und du regst dich tatsächlich nicht darüber auf, dass nun auch andere Anspruch auf das erarbeitete nehmen. Es war ja dein Ziel, dafür zu sorgen, dass es jedem Menschen gut geht. Das ist doch unser aller Ziel, oder? Vielleicht ist es dir aber auch wichtiger für dich allein zu beanspruchen. Da kann man natürlich verstehen, dass du nun Angst hast. Mit einer solchen Geisteshaltung ist nicht zu spaßen, denn solch ein Geist kann sehr ungemütlich werden, wenn es darum geht, etwas abzugeben oder zu teilen.

Aber was glaubst du eigentlich, was hier tatsächlich dir gehört? Überprüfe es doch mal auf geistiger oder körperlicher Ebene! Gehört dir zum Beispiel deine Atmung? Deine Atmung begleitet dich so lange du lebst. Genauer gesagt, lebst du solange du atmest. Aber gehört sie dir? Sie ist immer bei dir, sie ist das, was am längsten und am nächsten bei dir ist. Wenn sie wirklich dir ist, dann halt sie doch mal zwei Minuten an. Oder lass es uns nicht gleich übertreiben, nehmen wir mal 55 Sekunden. Sie gehört doch dir, halt sie an! Na gut, du kannst sie vielleicht bis zu einem gewissen Maß kontrollieren, aber wenn sie aufhört, hört sie einfach auf und dann kannst machen was du willst.

Oder, nehmen wir mal das Leben an sich. Was hast du zu dieser Welt beigetragen? Hast du dafür gesorgt, dass kein Lebewesen auf diesem Planeten jemals Leid erfahren muss?

Vielleicht teilst du immer fleißig schöne Zitate und Aussagen über das, was alles nicht gut ist und evt. schmückst dich nun auch mit der Mitgefühlsflagge für all die Menschen die in einem Wirtschaftskrieg gestorben sind, weil die Menschheit-zu der du auch gehörst- Grenzen erschaffen hat und deine Mitmenschen immer weiter zerspaltet. Mir tut das auch sehr leid, mir tun aber auch die Millionen Menschen leid, die an Hunger sterben.

Aber sei doch mal ehrlich; 95% der Menschheit sorgen im Sekundentakt dafür, dass ein anderer Mensch ein Lebewesen töten muss! Vielleicht schon gleich oder zumindest in der kommenden Woche werden 95% der Menschen ein Stück Fleisch zwischen den Zähnen haben, dass ein anderer Mensch zwangsweise töten musste, damit du in den kommenden Tagen gemütlich allein oder mit Freunden vor dem Fernseher sitzen kannst oder in ein teures Restaurant gehst, um dich mit Gleichgesinnten darüber zu ärgern, wie dumm die Politiker und andere Menschen doch sind. Wie kann man nur sich selbst töten und andere mit in den Tod nehmen? Wie kann man nur?

Schau ruhig mal auf deinen Teller und frage dich, ob das Stück Fleisch, wozu übrigens auch Wurst und Fisch zählt, auf einem Baum gewachsen ist oder ob es irgendjemanden geben musste, der es für dich getötet hat.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass auch du es bist, der jemand anderen in einer Situation hält, in der er vielleicht gar nicht sein möchte, aber keine andere Wahl hat, weil du zu gemütlich bist um selbst ein Tier zu schlachten. Vielleicht denkst du, dass er sich den Job selbst ausgesucht hat und selbst verantwortlich dafür ist, was er tut oder nicht tut. Mit Sicherheit ist er das auch, aber an welcher Stelle tust du Dinge, die du eigentlich gar nicht tun möchtest, die aber erforderlich sind, weil andere Menschen es von dir verlangen? Und vielleicht beanspruchst du deshalb, das gleiche Recht für dich! An welcher Stelle aber, tötest du jeden Tag einen Teil deiner Kreativität, deiner Seele und tust Dinge die eigentlich gar nicht deiner Natur entsprechen.

Willst du uns sagen, dass wenn ein Mensch vor lauter Erschöpfung und Leid in deine Arme fällt, dass du dann sagen würdest „Oh nein, das ist ein Syrer, ein Afghane, ein Moslem, ein Jude, ein Russe, ein Ami“ oder was auch immer. Willst du mir sagen, dass du wirklich einen leidenden Menschen ablehnen würdest, wenn er deine Zuneigung und deine Liebe braucht? Möchtest du jemals erleben, dass wenn du vor Erschöpfung nicht mehr kannst, das dich dann niemand in den Arm nimmt und dich auffängt? Möchtest du wirklich, dass das irgendein Mensch erlebt? Ein Mensch, zu dessen Rasse du ebenfalls gehörst? Bist du so eigensinnig und ist dein Geist so begrenzt. Kannst du beobachten, dass der Geist bei einem Großteil der Menschheit in seinem Denken begrenzt ist?

Der Geist der Menschheit hat sich selbst die Grenzen erschaffen und da er in sich selbst begrenzt ist, können Ergebnisse die aus seiner Begrenztheit kommen nur begrenzte Realitäten sein. Es ist auch die Gemütlichkeit, die keine andere Handlungsweise zulässt. Dein begrenzter Geist ist es, der dich dazu zwingt andere Lebewesen für dich töten zu lassen und du bist es, der das zulässt, weil die Identifikation zu mit ihm zu groß ist.

Jeder kann so viel Fleisch essen wir er mag, aber nicht auf Kosten einer anderen Person, dessen Seele, dessen eigener Geist miterleben muss, wie ein anderes Lebewesen unter seiner Hand stirbt. Füge einem anderen nicht das zu, was du selbst nicht erleben möchtest. Warum lässt du zu, dass jemand anderer töten muss?

Überprüfe dich doch bitte selbst. Bist du nicht immer dabei, wenn du dich ärgerst, fluchst, schimpfst, meckerst, jammerst, klagst, verurteilst, trennst. Oder wenn man dich auslacht, hänselt, missbraucht, besticht, verleugnet, beschimpft? Bekommt ein Teil von dir das nicht immer mit? Du weißt doch im Anschluss immer, was du erlebt hast, oder nicht? Du bist doch dabei? Es ist doch in deinem Unterbewusstsein gespeichert. All die Leiden die du in deiner Kindheit erlebst hast, sind doch noch subtil in dir vorhanden. Und glaubst, jemand der etwas tut, von dem er weiß, dass es eigentlich nicht gut ist, meinst du, das er in einer zufriedenen und harmonischen Welt lebt, wenn er abends nach Hause kommt und getötet hat. Glaubst du das? Wie kann so ein Mensch erwarten, dass ihm Gutes widerfährt? Wie kann jemand erwarten, dass er eine Welt erlebt die friedvoll und harmonisch ist, wenn in seinem Geist, in seinem eigenem Unterbewusstsein, in seinem eigenen Tun, Tod und Leid schlummern?

Ein Geist, der nur für sich denkt und über andere hinweg geht, nur damit er keine Angst vor Unsicherheit haben muss, ein Geist der lieber andere handeln lässt, anstatt selbst zur Tat zu schreiten, in welchem einem Zustand lebt wohl ein Mensch mit solch einer Geisteshaltung ? Wird sein Geist nicht immer ein Bild des Grauens nach außen projizieren, weil sein Innerstes jedes töten miterlebt und im Unterbewusstsein gespeichert hat? Und was müsste dieser Mensch tun, damit in seinem Unterbewusstsein Gute Handlungen gespeichert werden und nach außen projiziert werden? Wie würde solch ein Mensch die Welt wahrnehmen?

Ich kann es dir sagen. Solch ein Mensch lebt ohne Angst, weil er weiß das, das er das Potenzial in sich trägt einen schöpferischen Geist zu haben. Solch ein Mensch lebt niemals im Mangel, sondern im Zustand der Fülle. Er ist sich der Schöpferkraft seines Geistes bewusst und handelt verantwortlich für sich und für alle anderen um ihn herum. Solch ein Mensch ist sich darüber bewusst, dass alles seinen Ursprung im eigenen Geist hat und er kann den Weg zu Quellen zurückverfolgen und klare Entscheidung darüber treffen, ob er diese Quellen weiter unterstützen mag oder nicht. Solch ein Geist ist sich bewusst, dass er Gewalt erleben muss, wenn er Gewalt unterstützt. Solch ein Geist weiß was er tun muss, damit sich seine Wahrnehmungsqualität ändert. Solch ein Geist lebt in sich selbst harmonisch und friedvoll, weil er weiß das er schöpferisch ist. Wo kommen denn all die Gegenstände um dich herum her? Sie sind doch immer erst im Kopf eines anderen Menschen gewesen. Vielleicht als Idee, vielleicht als Vision. Jeder Gegenstand um dich herum, stammt aus dem Kopf irgendeines Menschen.

Wie viele Kriege finden im Sekundentakt in deinem eigenen Inneren statt? „Soll ich mir heute doch mal ne Pizza gönnen? Nein besser nicht, ich wollte doch abnehmen. Ich werde das nie schaffen. Jetzt habe ich was angefangen und halte nicht durch. Aber die anderen sind ja auch nicht besser. Oje, die ist aber dick. So bin ich aber nicht. Ich hasse meinen Job. Wofür mache ich das eigentlich. Ich will nach Hause. Muss meine Kollegin alle 5 Minuten eine rauchen gehen. Rauchen kann tödlich sein. Selber schuld. Pizza oder Nudeln? Jetzt klingelt schon wieder das Telefon, können die mich denn nicht einfach mal in Ruhe lassen. Und die Frisur. Grausam.

Rauchen aber kein Geld für ne ordentliche Frisur. Bald werden wir sowieso alle kein Geld mehr haben, wenn das hier so weiter geht. Die sind alle zu doof um was hinzubekommen. Aber ich hab es ja allen gesagt. So kann es nicht weiter gehen, aber auf mich hört ja niemand. Ich nehm Pizza mit doppelt Käse…“

Überprüfe dich selbst! Wo schlachtest du jeden Tag, wo fällst du grob fahrlässig über dich selbst und andere Urteile? Wen tötest du jeden Tag in Gedanken, Worten oder Handlungen? Wo tust du dir und anderen andauernd weh? Wo sabotierst du jeden Tag? Was sabotierst du jeden Tag? Wen lehnst du ab, wem stimmst du zu? An welcher Stelle trennst du, bevorzugst du, kritisierst du, spaltest du, lügst du, verachtest du?

Wenn du Harmonie erleben willst, dann wirst du nicht daran vorbei kommen, dein Innerstes zu überprüfen, denn es gibt tausende wissenschaftliche Studien darüber (und die wurden auch alle schon zig mal gepostet), dass der Beobachter und das Beobachtete Eins sind. Wenn dir das zu esoterisch klingt, dann schau doch mal wie du die Welt beurteilst und wie du sie erlebst. Wage einfach mal einen Blick zu deinem eigenen Geist, der sehr empfindlich auf das reagiert, was du tust und der keine andere Wahl hat, als dir das immer wieder zu spiegeln. Gehst du sorgsam mit deinem Geist um? Lässt du ihn gutes und schönes erleben? Gehst du verantwortlich mit deinem Geist um, der alles mitbekommt und sich alles merkt was du tust, um dir zu zeigen wer du bist und was du tust?

Worauf ist deine Aufmerksamkeit gerichtet, wenn ein paar Menschen die vor dem Krieg flüchten hierher kommen? Worauf? Siehst du das kritisch oder positiv? Was glaubst du wandert in dein Unterbewusstsein und spiegelt sich nach außen hin für dich wieder? Frieden oder Gewalt?

Wir können unsere Mitmenschen doch nicht grundsätzlich als gewalttätig bezeichnen, oder? Wenn sie das wären, dann würde jeder einzelne Mensch auf diesem Planeten sie als gewalttätig sehen! Tun sie das? Nein, manche sehen etwas Positives und manche etwas Negatives. Und was siehst du, worauf ist deine Aufmerksamkeit gerichtet? Was spiegelt dir dein Geist wieder? Welche innere Haltung muss dich was im Außen sehen lassen?

Manche lieben zum Beispiel Hunde und manche hassen Hunde. Aber ein Hund ist ein Hund. Er ist einfach nur ein Hund. Genauso ist ein Mensch ein Mensch und es liegt an deiner Sichtweise, wie du es siehst und sehen willst. Wenn du es so oder so sehen willst, kein Problem! Du bist verantwortlich dafür was du in deinem Geist abspeichern möchte und was du zur Gewohnheit werden lasse möchtest. Das Unterbewusstsein ist ein sehr fruchtbarer Untergrund, der gerne alles aufnimmt. Wenn du einen übersäuerten Boden haben möchtest, dann brauchst du nur das schlecht zu sehen und dein handeln negativ sein lassen. Deinem Unterbewusstsein selbst ist das egal, was du tust, es fördert lediglich das wieder in dein Bewusstsein, was du dort abgelegt hast. Was du dort ablegst, ist ganz allein deine Sache und du allein trägst die Verantwortung dafür.

Wir haben die Welt in Länder getrennt und müssen erleben, wie andere Menschen sich das nicht gefallen lassen. Das ist unsere Welt und das ist die Menschheit mit der wir verbunden sind. Wir sind Menschen! Und du bist es der trennt und Trennung erleben musst, weil du es selbst jeden Tag pflanzt. Erkenne das in dir und dir wird noch mehr Erkenntnis zu teil! Innen uns Außen sind nicht getrennt. Probier es aus, es lohnt sich für uns alle.

Schau wieder zum Guten, leg den Schalter um und konzentrier dich so gut es geht, wieder auf das Positive! Bemühe dich jeden Tag. Benutze deinen Willen, das Gute sehen zu wollen. Lege die Absicht an den Tag, es versuchen zu wollen. Halte durch! Mach eine Sache regelmäßig, damit sich wieder Regelmäßigkeit in deinem Leben wiederspiegelt. Bemüh dich andere zu unterstützen und komm aus dem negativen urteilen heraus. Leg den Schalter um und nutze deine Fähigkeit dich konzentrieren zu können. Sei achtsam und aufmerksam, deinen eigenen Gedanken gegenüber. Du weißt doch was du denkst. Versuche nun zu bestimmen, was du denken möchtest und komm aus dem dunklen Gedanken heraus. Beweg dich, werde flexibel und lenk deine Aufmerksamkeit weg von dem was dir missfällt, hin zu dem was du stattdessen möchtest. Nimm dir jeden Abend 2-3 Minuten Zeit um den Tag Revue passieren zu lassen. Hattest du heute eher gute oder schlechte Gedanken? Hast du versucht, dass zu beobachten? Warst du den Tag über aufmerksam? Kannst du jetzt Situationen in deinem inneren suchen, wo du heute was Gutes getan hast? Versuch jede Kleinigkeit zu finden und lass sie in deinem Kopf Revue passieren, damit dein Geist sich dran gewöhnt, etwas Gutes zu finden. Übe so oft du kannst! Versuch es immer wieder, bis du dich dran gewöhnt hast und es für dich völlig normal ist, Lösungsorientiert und konstruktiv zu denken. Es ist nur eine Sache der Übung. Wiederhole jeden Tag eine gute Sache und du wirst dich daran gewöhnen. Dein Geist wird es dir schon sehr bald wiederspiegeln. Probier es auch. Versuch es zumindest. Benutze deine Willen, deine Kraft sich konzentrieren zu können, deine Kraft Bilder in deinem Geist erzeugen zu können, die Kraft den Fokus deiner Aufmerksamkeit bestimmen zu können, deine Fähigkeit eine Wahl treffen zu können!

Wenn du gut drauf bist, sind wir es auch. Versprochen 🙂

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