Schade das Griechenland dem finanziellen Druck nun doch wieder mit einer Geisteshaltung des Mangels und Geizes begegnet. Menschen die eigentlich Unterstützung benötigen, weiterhin durch Sparmaßnahmen zu beschränken, wird sicher keine guten Samen säen und ein noch größeres Mangelbewusstsein hervorrufen. Auch wenn es die natürliche Neigung des Menschen ist, auf finanzielle Notlagen mit Einsparungen zu reagieren, so ist es doch das Denken, das auf Mangel mit Angst reagiert und sich eine Zukunft ausmalt, die sehr wahrscheinlich von weiterem Mangel geprägt sein wird. So wird die Aufmerksamkeit dem Denken folgen und dies wird einen eben genau das erleben lassen. Es muss so sein, weil der eigene Geist es ja so sieht. Aber ist das denn tatsächlich wahr? Muss es wirklich so sein? Ist es die einzige Richtung die das Denken hervorbringen kann? Von unzähligen Millionen Möglichkeiten kann das Denken nur diesen einzigen Weg finden? Hallo, ich dachte wir seien intelligent und die intelligentesten säßen ganz oben im Büro?

Auch wenn die Sparmaßnahmen tatsächlich notwendig sind, hat die griechische Regierung auch in ihrem Denken gespart und sich dem Kleinmut hingeben, sodass die eigene Kreativität auf der Strecke bleibt. Klein fühlen, klein bleiben. Ursache und Wirkung eben.

Die alten Griechen hätten es uns mal wieder vormachen können und ihren Stolz dafür nutzen sollen, eine Geisteshaltung zu kultivieren die Kreativität und Schaffenskraft hervorruft. Eine wahrhaft großzügige Grundeinstellung ist wohl ausschlaggebend dafür, ob man wieder auf die Beine kommt oder nicht.

Das Wissen über Geistesstrukturen sollte so langsam in Schulen unterrichtet werden, damit wir uns wirklich auf andere verlassen lernen können. Erst dann kann wahres Vertrauen beginnen. Aber ich fürchte, dass wir das dann wohl doch eher an die Technik abgeben werden, so wie heute bereits ans Navi, weil die meisten Menschen ja gar keine Zeit haben um nach innen zu schauen. Sie ja alle noch mehr arbeiten um nicht noch tiefer in den Mangel zu geraten. Wo soll das enden? Wo muss es enden? Eine Möglichkeit wäre im eigenen Geist. Im eigenen Denken. Im eigenen Inneren. Es kann im Inneren geschehen, weil das Äußere die eigene innere Geisteshaltung ja wiederspiegelt. Irgendwie muss das, was man denkt, ja sichtbar werden. Man muss nur hinschauen, aufmerksam, achtsam werden.

Ich bin gespannt, welches Land es als nächstes probiert und ob es überhaupt noch mal soweit kommt, dass ein ganzes Land solch eine Möglichkeit hervorruft. Es bleibt spannend 😉

Trotzdem schade, ich hätte den weisen Griechen das zugetraut.

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