Wie Meditation wirkt.

Von Karsten Spaderna

Immer, wenn im Leben etwas Unerwünschtes eintrifft, reagiert man mit Anspannung und Stress darauf. Immer, wenn das gewollte nicht eintrifft, fühlt man sich elend und schwach. Man reagiert mit Wut, Zorn, Hass und Feindseligkeit. Dies bekommt dann auch die Umgebung zu spüren. Man ist niedergeschmettert, schlecht gelaunt und Streitlustig. Selbstzweifel kommt auf und man versucht wiederum das Unerwünschte zu vermeiden, indem man sich bemüht die Dinge wieder unter Kontrolle zu bringen. Ein nicht endender Kreislauf aus Angst, Kontrolle, Hoffnung, Angst, Kontrolle.

Auf eine gesunde Art und Weise zu leben besteht nicht nur aus körperlicher Aktivität, sondern auch aus geistig mentaler Kraft- der Meditation. Mit der Meditation erlernt man eine Methode, mit der der Meditierende die Wahrheit über sich selbst erfahren kann. Eine Methode mit der er zu Selbsterkenntnis erlangen kann. Er erfährt anhand seiner eigenen Erkenntnis wie der Geist funktioniert, wie Gedanken, Gefühle und Emotionen entstehen und wie er sie auf leichte und unbeschwerte Art betrachten kann.

Um die Wahrheit über sich selbst erfahren zu können, hat die Natur uns mit Bewusstsein ausgestattet. Bewusstsein ist das naheliebendste Werkzeug das genutzt werden kann, um Erkenntnis über die eigenen inneren Prozesse zu erlangen. Mit dem Wissen über die eigenen inneren Prozesse, wie Verhaltensstruktur, halb- und unbewussten Glaubenssätze und Gedankengänge, die eigenen natürlichen Grenzen, die emotionale Kapazität, die eigenen Kraftreserven etc. kann der Meditierende lernen, gelassen und entspannt damit umzugehen. Er kann auch lernen diese Eigenschaft bewusst zu nutzen oder auszubauen, aber immer mit dem Wissen, dass auch dies wieder zu etwas gewünschtem führt, dass vielleicht nicht eintrifft. Seine Zielausrichtung ist daher eher auf den Augenblick fokussiert, anstatt auf ein letztendliches Ziel. Mit Bewusstsein im Augenblick verankert zu sein, gibt dem Meditierenden den nötigen Halt, um auch in stürmischen Zeiten ruhig und gelassen zu bleiben. Der Augenblick, das Hier und Jetzt, ist sein Zuhause.

Um mit seinem eigenen Bewusstsein arbeiten zu können, benötigt man Zeit und Ruhe. Nur wenn der Geist nicht von klingelnden Handys, flackernden Monitoren, störenden Gerüchen, unnötigem Gerede und allen sonstigen ablenkenden Einflüssen gestört wird, hat man die Möglichkeit sich zu sammeln und zu fokussieren. Erst dann ist es möglich, die eigene Aufmerksamkeit bewusst in ausgewählte Bereiche zu lenken. Nur wenn der Geist wirklich still ist, kann man die tatsächliche Realität dessen, was ist, erfassen. Mit einem ruhigen Geist, kann man jede Situation auf sich wirken lassen. Aus dieser stillen Betrachtung heraus können dann Handlungen entstehen, die spontan, intuitiv und aus dem reinen eigenen Selbst heraus kommen. Hierfür kann man dann leicht die Verantwortung übernehmen, weil sie nicht von äußeren Einflüssen bestimmt waren.

Die Handlungen des Meditierenden sind selbstsicher und verantwortungsbewusst.

Wenn dir die Meditation fremd ist oder du dich unsicher fühlst, wenn du alleine meditierst, dann such dir eine Gruppe oder einen erfahrenden Meditationslehrer in deiner Umgebung. Es gibt immer und überall Möglichkeiten eine Gruppe oder einen Kurs zu finden. Die Meditation ist sehr erleichternd. Sie lehrt dich mit scheinbar großen Problemen mühelos umzugehen. Sie stärkt dein Selbstbewusstsein und fördert deine Kreativität.Sie kann dir neue Lebensziele und fantastische Erkenntnisse schenken. Probier es einfach mal aus!

Viel Freude und viele glückliche Umstände!

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Karsten Spaderna, kontakt@meditationstrainer.net

www.meditationstrainer.net & www.meditierenlernen.de

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