Positivliste zum Thema Geld

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Positivliste “Geld”

Nachdem man seine Glaubenssätze und Anschauungen zum Thema Geld gefunden hat, kann man nun mit positiven Ideen, Anschauungen und Einstellungen zum Thema Geld arbeiten. 

Hier folgt eine Liste mit positiven Gedanken zum Thema Geld.

 

Geld offenbart viele Charaktereigenschaften, die positiv umgesetzt werden können.

Je mehr Geld ich mache, umso mehr Geld zirkuliert im System und gibt anderen die Möglichkeit sich daran zu beteiligen.

Der Zweck des Geldes besteht nicht darin es zu behalten, sondern es zu nutzen.

Solange ich die Fähigkeit zu denken haben, solange kann ich auch Geld verdienen.

Wenn ich reich bin, muss ich nichts opfern, sondern kann mein Leben selbst bestimmen.

Je mehr Geld ich besitze, umso weniger bin ich anfällig für das Auf und Ab hinsichtlich meiner Finanzen.

Wenn ich über eine bestimmt Summe Geld verfüge, fällt es mir leichter „reich zu denken“.

Mit einem finanziellen Polster kann ich in meine Unternehmungen investieren.

Geld ist ein Hilfsmittel, um das Leben nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

Geld gibt mir die Möglichkeit, im Leben das zu sein und das zu tun, was ich möchte.

Reichtum ist ein Geisteszustand der zu meiner Lebensqualität beiträgt.

Mit mehr Reichtum werde ich nicht nur meine gesteckten Ziele erreichen, sondern auch meine höchsten Werte leben und im Einklang mit meiner Seele leben.

Wohlstand gibt mir die Möglichkeit nicht nur geistig, sondern auch materiell anzukommen.

Mit meinem Geld kann ich einen wertvollen Beitrag für einen Menschen, ein Projekt, eine Firma oder ein Vorhaben leisten.

Glaubenssätze und innere Einstellungen zum Thema Geld

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Welche innere Einstellung habe ich zu dem Thema Geld?

Die hier aufgeführten Fragen können einen Einblick in die tieferen Einsichten, Glaubenssätze und Einstellungen zu dem Thema Geld gewähren.

Lesen die Fragen aufmerksam durch und achten Sie ganz besonders auf die erste Antwort die Ihnen in den Sinn kommt. Wenn Sie mögen können Sie die Antwort auch notieren und mit späteren Ergebnissen vergleichen. Dann würde ich Ihnen jedoch empfehlen gleich einen Stift und Papier bereit zu legen, bevor Sie die ersten Fragen lesen!

Oft haben wir eine ganz unbewusste Einstellung zum Thema Geld, die uns davon abhält, tatsächlich auch Geld zu besitzen oder zu erwirtschaften.

Sätze wie „Geld stinkt“ oder „Geiz ist geil“ sind nicht gerade förderlich für einen harmonischen Geldfluss. Nicht für jeden stinkt Geld und nicht jeder geht geizig mit seinem Geld um. Das sind alles nur verschiedene Anschauungen. Wenn ich aber diese Anschauungen glaube und somit der Meinung bin, dass für alle Menschen Geld stinkt, dann muss ich mich nicht wundern, warum das Geld nicht fließt. Ich kann jedoch eine innere Einstellung darüber aufbauen, dass Geld für mich nicht stinkt, und wenn es denn anderen stinkt, dann können sie es gerne bei mir loswerden. Also, falls das Geld ihnen stinkt, immer her damit :-)

Sie können die unten aufgeführten Fragen immer wieder mal durchlesen und somit langsam in ihr tiefstes inneres eindringen und ihre Anschauungen überprüfen.

Wenn Sie sich ihrer blockierenden Anschauungen bewusst werden, können sie sich erlauben, sie langsam zu ändern. Es genügt meist, wenn Sie Licht ins Dunkle gebracht haben und aufmerksam zu sich selbst sind.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß,

und vor allem viel Erfolg bei Ihren künftigen Vorhaben.

Karsten Spaderna

Meditationstrainer und Heiler

www.meditationstrainer.net

FRAGEN:

Habe ich es bereits verdient Geld zu bekommen oder muss ich es mir erst noch verdienen?

Besitze ich Geld oder besitzt mich das Geld?

Oder bin ich bereits besessen von dem Geld, das ich erst noch verdienen möchte?

Wo gebe ich zu viel und erhalte zu wenig?

In was fließt meine Belohnung für meine Anstrengungen tatsächlich? In Sex, Nahrung, Drogen, Alkohol, Tabak oder andere negative Schwingungen?

Denke ich zu viel an den Mangel und erhalte dadurch zu wenig?

Denke ich zu wenig an das positive des Geldes und erhalte dadurch nichts oder gar kein Geld?

Welche unbewussten Regeln habe ich mir innerlich aufgestellt oder mit welchen Geldregeln bin ich aufgewachsen?

Verdiene ich mit sauberen Mittel Geld oder habe ich bereits ein schlechtes Gefühl, weil das Geld das ich verdiene dreckig ist?

Spiele ich mit Geldgeschäften deren Regeln ich nicht wirklich beherrsche?

Arbeite ich wirklich effektiv um Geld zu verdienen oder vertreibe ich meine Zeit mit unnötigen Dingen?

Welche Qualität hat das Geld, dass ich verdiene tatsächlich? Wie fühlt sich meine Seele dazu?

Ist meine Art Geld zu verdienen wirklich seriös, fühle ich mich damit gut?

Möchte ich selbst verantwortlich sein und keine Hilfe „von oben“ annehmen um unabhängig zu bleiben?

Glaube ich, dass wenn ich ruhig und still bleibe, später dadurch einen Vorteil anderen gegenüber zu haben, die anders dachten und es vielleicht eilig hatten?

Versuche ich mich gegen ein System aufzulehnen, dass anscheinend nur auf Geld basiert?

Bin ich aus diesem System ausgestiegen?

Betrachte ich mich als, über dem Geld stehend?

Bin ich mit meinem tieferen inneren Selbst einig, Geld zu erhalten?

Gestatte ich meine Emotionen, mich in dem Mangel gefangen zu halten, sodass diese Energie auch noch verstärkt wird?

Halte ich mehr an Verzweiflung oder eher an einer Lösung fest?

Sabotiert meine innere Stimme alle Anstrengungen um Geld zu verdienen?

Kann ich akzeptieren, dass alles glatt läuft?

Wenn ich mit mir selbst einig bin, alles Geld zu nehmen, dass das Gesetz des Universums anzubieten hat, bin ich es mir dann Wert, es auch zu nehmen?

Habe ich die Sicherheit in meinem Herzen, um jeder Zeit sagen zu können: „Ich bin immer zur rechten Zeit, am rechten Ort, Fülle ist für mich einfach und natürlich, alle meine Bedürfnisse werden ständig befriedigt.“?

Kann ich, auch wenn ich keine Ressourcen und keine Freunde mehr habe, zumindest so viel Verantwortung übernehmen, mir selbst die Affirmation zu geben, dass von nun an alles nur noch aufwärts geht?

Riskiere ich meine eigene Gesundheit nur um an Geld zu kommen?

Ist mein Opfer größer, wie die Summe die ich erhalten?

Könnte ich mir vorstellen, so viel Vertrauen zu entwickeln, dass es für das ganze Leben reicht, aber nur so viel Geld habe, dass es für die nächsten 72 Stunden genug ist?

Kann ich in Gesellschaft anderer Geld aufheben das mit Kaugummi verklebt ist oder mache ich Unterschiede in der Qualität des Geldes, bzw. in der Höhe des Geldes das zu mir kommt?

Bin ich anderen Meinungen und Einstellungen anderer Menschen gegenüber tolerant oder bevorzuge ich auch hier das eine oder andere?

Kann ich meine Dienstleitung oder einen Gegenstand, meinem Gegenüber in Rechnung  stellen, ohne das Gefühl zu haben, ihm etwas wegzunehmen?

Kann ich mein Geld ausgeben, ohne dabei emotional zu reagieren?

Sitze ich auf meinem Geld oder habe ich es irgendwo versteckt und eingesperrt?

Freue ich mich über den Erfolg anderer oder hege ich insgeheim Konkurrenzgedanken und sende somit negative Energie ins Universum?

Was halte ich wirklich von Leuten die auf einer Yacht über das Meer fahren, mit einem Sportwagen und lauter Musik an mir vorbei fahren oder sich ohne aufs Geld achten zu müssen, Schönheitsanwendungen und Wellnessurlaube gönnen?

Bin ich ehrlich zu mir selbst?

Weiß das Leben überhaupt was ich möchte?

Strahle ich mein wirkliches Bedürfnis aus?

Habe ich meine Vorstellungen klar und deutlich festgelegt?

Was tue ich dafür, um dieser Vorstellung Energie zu geben?

Tue ich anderen einen Gefallen, weil ich Ihnen einen Gefallen tun möchte oder weil ich in der Hoffnung manipuliert wurde, dadurch die Zuwendung des anderen zu gewinnen?

Schenke ich dem was ich mache genügend Aufmerksamkeit?

Pflege ich das was ich mache, und erkenne ich selbst den Wert dieser kraftvollen und schönen Energie mit der ich andere Menschen begeistern möchte?

Spornt mich der Erfolg eines anderen an?

Welche monatliche Geldsumme kann ich mir vorstellen zu erhalten und steht sie mit meinem bisherigen zur Verfügung stehendem Energieniveau überhaupt überein?

Ist meine Vorstellung über die Summe die ich verdienen möchte realistisch oder träume ich immer nur von dem Geld, dass ich nicht einmal verdiene?

Welche Energie, die ich geben werde, möchte ich gegen Geld eintauschen?

Für was möchte ich Geld erhalten und was bin ich bereit dafür zu geben?

Möchte ich mehr Zeit, oder mehr Geld haben?

Kann ich mir überhaupt noch freie Zeit schenken oder stelle ich mir bereits selbst alles in Rechnung?

Wo kann ich in meinem bisherigen Vorgehen Energie abzwacken, um sie in die Verantwortung und Verpflichtung dessen zu legen, womit ich Geld verdienen möchte?

Kann ich verstehen, dass Geld nur eine Energie ist, bei der es darum geht, sie zu bewegen, auszutauschen oder weiterzugeben?

Habe ich bereits erkannt, dass ich ein wichtiger Teil des Ganzen bin?

Sende ich klare Signale darüber, was ich möchte und was ich bereits habe?

Worauf warte ich in meinem Leben und wie lange will ich noch warten?

Wie viel Zeit habe ich mir bereits vorenthalten?

Kann ich das, was ich besitze noch loslassen oder leide ich bereits an Verstopfungen?

In wie weit habe ich das teilen, spenden oder schenken bereits erprobt?

Was hinder mich daran, in meine eigene Seele, in meine Gesundheit oder Weiterentwicklung zu investieren?

Kann ich eigene Wege gehen?

Bin ich bereit meine Einstellungen zu ändern und etwas zu riskieren?

Kann es sein, dass wir in dem Glauben sind, dass immer alles Gut sein muss?

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Kann es sein, dass wir in dem Glauben sind, dass man immer nur erfolgreich sein muss? Das alles immer gut sein muss? Dass es eine Welt geben wird, in der ewiger Frieden herrscht? Sind wir nicht dabei, das ewige Licht, das ewige Glück, die ewig gute Beziehung, den ewigen Erfolg, die ewig gesunde Umwelt und den ewig gesunden Körper zu suchen. Wollen wir nicht alle in einer Welt leben, die einfach nur gut ist?

Wie sehr bemühen wir uns nach dem Guten zu streben, nach Liebe und Glück? Und wie anstrengend ist es, dass immer wieder zu tun? Wie sehr versuchen wir das Pendel in eine Richtung zu bewegen und wie doll kämpfen wir dagegen an, das „Schlechte“ zu vermeiden?

Es scheint ein natürlicher Instinkt des Menschen zu sein, nach dem ewigen Glück zu suchen. Viele Heilige haben jahrelang meditiert und sich in die Einsamkeit zurück gezogen. Sie haben sich jeder Begegnung entzogen und sich einen Raum geschaffen, in dem ihr Glück unantastbar wurde.

Aber war das nicht nur ein Rückzug in eine abgeschottete isoliert eigene Welt ohne Konfrontation? Wollte nicht bereits Hitler alles Unheil vernichten und sich eine Welt zu schaffen, die nur von Gutem regiert wird. Wurden nicht tausende von Menschen getötet, die nicht in das Bild des ewigen Glücks passten? Versuchen wir nicht heute noch, für immer erfolgreich zu sein, für immer gesund zu sein? Bekämpfen wir dafür nicht jede Krankheit, jeden Misserfolg, mit allem was uns zur Verfügung steht?

Verlassen wir nicht immer wieder Beziehungen die uns nicht gut tun? Kündigen immer wieder unseren Arbeitsplatz, weil es noch immer nicht die richtige Arbeit ist, die uns glücklich macht? Sind wir wirklich besser als unsere Vorfahren? Oder wirkt sich der Kampf nur anders aus? Wie sehr kämpfen wir jeden Tag für etwas, dass wir uns vorstellen? Wie sehr wollen wir alles Unheil, jeden Misserfolg, jede Krankheit aus dieser Welt schaffen und uns ein Paradies schaffen, dass unantastbar bleibt? Wollen wir nicht die Kontrolle über das Glück behalten und können nur schwer akzeptieren, dass es auch eine andere Seite gibt? Bekämpfen wir nicht mit äußerster Härte, das Schlecht und Böse?

Es ist doch verrückt wie sehr wir uns immer wieder bemühen. Nicht nur jeder für sich, sondern auch in der Gemeinschaft mit anderen Menschen. Fast immer scheint das Ziel eine heile Welt zu sein. Wir tuen das seit Jahrhunderten und glauben nun einen Punkt in Aussicht zu haben, wo wir es geschafft haben. Wo wir das Böse besiegt haben und die Helden sind, die sich endlich mal ausruhen können. Jeder wartet auf diesen Punkt und möchte sich endlich ausruhen.

Aber wo ist diese Welt? Kann es möglich sein, dass um uns herum immer alles in Frieden ist? Wer will das wirklich und wer hat die Kraft diese Welt und diesen Frieden aufrecht zu erhalten. Es sind unendlich viele Bemühungen auf jeden einzelnen Kontinent, in jedem Land, in jeder Stadt und in jedem Dorf nötig, damit dies aufrecht erhalten werden kann. Alles müsste kontrolliert werden, immer mehr und immer wieder. Schlimmer noch, es müsste einen geben, der bestimmt was richtig, gut, schlecht und falsch ist.

Es ist kein Wunder, dass die meisten Menschen erschöpft sind Burn- Out haben oder einfach krank werden.

Die heile Welt kann nicht äußerlich sein. Sie kann zu erst einmal nur jedem Selbst sein. Nur du kannst eine Welt schaffen,  in der Schwarz und Weiß zusammen gehören. Eine Welt wo Erfolg und Misserfolg zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Wo Frieden und Krieg einfach zwei Polaritäten sind. Wo kann es Frieden geben, wenn nicht in einem Land wo es Krieg gibt. Ohne den Gedanken an Krieg, gibt es keinen Frieden. Ohne den Gedanken an eine friedvolle und glückliche Beziehung, gibt es keinen Kampf um darum. Die Beziehung ist dann wie sie ist. Wenn wir immer weiter nach dem Glück suchen, werden wir immer mehr unser Unglücklich sein bekämpfen müssen. Und je mehr man den Baum beschneidet umso mehr wächst er! Wenn du nach deinem Unglück in der Vergangenheit suchst, wirst du natürlicherweise immer mehr finden. Am Ende wirst du finden, dass dein ganzes Leben ein reinstes Unglücklich sein ist. Warum? Weil du nach dem Glück suchst und es vor lauter suchen gar nicht mehr siehst.

Was kann man also tun? Erkenne, dass beide Seiten schon immer dazugehörten und dass es auch immer so bleiben wird. Ohne die Sonne kann es keinen Schatten geben. Ohne die Abwesenheit von Licht, kann man nicht sagen, dass es dunkel ist. Ohne Misserfolg kann niemand behaupten dass er Erfolgreich ist. Das eine gehört zum anderen einfach dazu. Wir könnten gar nicht mehr von einer guten oder schlechten Beziehung sprechen, weil eine Beziehung einfach ist, wie sie ist. Beides gehört zu einer Beziehung dazu. Eine Beziehung kann nur stattfinden, wenn ich mich in Beziehung zu etwas fühle. Meist vergleichen wir dann diese Gefühle. Alleine fühle ich mich so und in Gegenwart des anderen fühle ich mich so. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, der überhaupt nicht bewertet werden muss. Es ist viel sinnvoller, diese Veränderung zu erkennen, anstatt sie zu verurteilen. Das zeigt einem doch einfach nur auf, wie vielfältig die eigene Wahrnehmung ist. Das ist der reinste Wohlstand an Gefühlen und Wahrnehmungen. Der Kampf und das Festhalten an einer Sache, das macht es so schwer. Warum? Weil wir gegen die Natur arbeiten und lieber immer nur das Gute möchten.

Aber das Gute steckt in einem Selbst. Es steckt in dem, der sich beider Dinge bewusst ist und einfach ruhig im Hintergrund bleibt, ohne eine Richtung zu bevorzugen. Das Glück ist bereist da, aber wir sind so Konditioniert wurden, dass wir alles Böse bekämpfen müssen.

Eine Krankheit besiegt man nicht weil man sie bekämpft. Eine Krankheit besiegt man, weil man sie akzeptiert. Wo kein Widerstand ist, gibt es nicht zu kämpfen. Wer will den noch gegen wen kämpfen, wenn gar keiner da ist, der sich damit beschäftigt?  Die Beziehung wird einseitig und es gibt keinen Gegenpart, gegen den ich kämpfen müsste. Das bedeutet, wenn ich meine innere Einstellung ändere und einfach den Kampf aufgebe, dann kann sich ein Problem von ganz alleine lösen. Natürlich muss ich die Kontrolle loslassen. Aber vielleicht hat genau diese Kontrolle, dass verirren in eine geglaubt richtige und einzige Richtung, das Problem verursacht. Vielleicht löst sich das Problem aber auch nicht, aber zumindest kämpfe ich innerlich nicht mehr.

Allein dadurch habe ich eine große Last verloren. Ich habe losgelassen und bin in einem tiefen inneren Frieden Ich kann die Dinge so lassen wie sie sind. Ich laufe nichts und niemanden mehr hinterher und bemühe mich nicht wie wahnsinnig. Ich bin dann einfach wie ich bin. Natürlich erledigt man noch Sachen und erfüllt Aufgaben. Aber das alles ohne mit sich zu kämpfen. Ich muss das Schlecht nicht mehr besiegen und mich auch nicht mehr um eine friedvolle Welt bemühen, weil die Welt in mir in Frieden ist. Der Frieden ist in mir. Man hat Frieden mit sich selbst. Wer sollte dagegen etwas tun?

Wenn ich erst einmal in Frieden mit mir selbst bin, wie kann die Welt um mich herum dann noch kämpferisch sein? Sie kann es nicht. Im Gegenteil, man kann immer mehr erkennen, wie die Welt da draußen am kämpfen ist. Ich betrachte es mit meiner tiefen Gelassenheit, weil ich akzeptiere was ist und ich betrachte es von einer entspannten Position aus. Alles um mich herum bewegt sich. Manche versuchen wie wild etwas hinterher zu rennen. Der andere kämpft um eine Position, in der er sich selbst schon lange nicht mehr wohl fühlt. Ein andere fühlt sich nur gut, wenn er viel besitzt. Jeder glaubt an dies oder das. Aber ich bin ganz entspannt, nehme was kommt und erledige, was zu tun ist. Kein Hintergedanke, einfach so- in Ruhe und Gelassenheit.

Diese innere Ruhe wirkt sich auf dein Gegenüber aus. Er kann nicht leugnen, dass sich in dir etwas verändert hat. Er spürt diesen Frieden. Er wird ihn suchen und er wird ihn ebenfalls in sich finden.

Kann es also sein, dass wir in dem Glauben sind, dass man immer nur Erfolgreich sein muss? Ja, wir sind in dem Glauben und das führt zu einem Kampf, in nur eine Richtung. Immer weiter nach vorne. Immer mehr von allem und das mit immer stärkeren Mitteln. Noch disziplinierter, noch intensiver. Was hast du nicht schon alles getan? Und was wirst du noch alles tun??? Wie weit willst du gehen?

Lass einfach los und akzeptieren die Situation so wie sie ist. Du bist doch schon längst da. Dein innerer Friede ist das wichtigste überhaupt. Wenn du nicht in Frieden mit dir Selbst bist, wer denn dann? Lass die anderen beiseite und bleib bei dir. Geh in die Stille, widme dich deiner Meditation und erkenne, dass aller Irrsinn nur in deinen Gedanken stattfindet.

Heute macht man so viel Aufregung um dies und morgen um das. Hast du dich jemals um deinen Atem kümmern müssen? Musstest du jemals nachts aufwachen und dich daran erinnern zu atmen? Hast du im tiefen Schlaf jemals über ein Problem nachgedacht? Ist das Problem nicht zur gleichen Zeit mit dem Erwachen deines Geistes entstanden. Wo war es vorher? Warum ist es jetzt, wo du wach bist da und wo wird es heute Abend in deinem tiefen Schlaf wieder sein?

Erkennst du, wie die Dinge kommen und gehen. Andauernd ist irgendwas in Bewegung. Es passiert von ganz allein. Es ist nicht mal dein verursachen. Es geschieht einfach. Genau wie das Atmen. Es geschieht dir und du kannst es beobachten. Genauso ist es mit den Gedanken. Beobachte sie doch zunächst einmal, ohne dich darum zu bemühen. Oder ohne auf sie zu reagieren. Sie sind sowieso immer die gleichen. Beobachte einmal die Hauptthemen deiner Gedanken. Mache eine List mit Oberbegriffen. Du wirst sehen, dass es immer das gleiche ist. Schon seit Jahren!!

Und du hast dich immer wieder damit beschäftigt. Immer wieder von neuem.

Vergiss sie einfach. Werde wach und halte zugleich innerlich den Zustand des Schlafes. Das ist Meditation. Du bist hellwach, aber innerlich ruhig und gelassen. Du schläfst nicht, und dennoch könnte man glauben du bewegst dich nicht. Du bist wacher wie alle anderen, aber du tust nichts. Du wirst reagieren, du wirst handeln, aber nur dann, wenn es erforderlich ist. Wenn es überhaupt mal erforderlich sein wird.

Meditation hat nichts mit faul sein oder zurück gezogen leben zu tun. Meditation ist wach und präsent sein. Jederzeit bereit in Aktion zu treten. Ein Meditierender beschäftigt sich nicht mit unnötigen Gedanken. Er hat sie, natürlich das hat jeder, aber er reagiert nicht auf jeden Gedanken.

Er hat erkannt, dass sie in ihm stattfinden, aber noch lange nichts mit ihm zu tun haben müssen. Sie sind da, das sind sie immer. Aber er greift nicht jeden auf und unternimmt gleich etwas. Er ist hellwach. Im wahrsten Sinne des Wortes. Einfach nur wach und sich seiner Selbst, mit allem was passiert, stets bewusst.

Kann es sein, dass wir in dem Glauben sind, dass immer alles Gut und Schön sein muss? Oder dürfen die Dinge auch mal so sein, wie sie sind?

In der Gegenwart kannst du sogar die Vergangenheit verändern

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Du bist wütend geworden, hast jemanden beleidigt, verurteilt und mit deiner Reaktion verletzt? Du hast dich in einer Situation daneben benommen, überreagiert? Hast dich hinreißen lassen und für einen Moment warst du dir deiner Handlung nicht bewusst? Du warst wütend auf deine Kollegen, deinen Chef, deinen Partner. Hast dich nicht im Zaum halten können und los gebrüllt. Natürlich wäre es sinnvoll gewesen, wenn du dir dessen sofort bewusst gewesen wärst. Aber nun ist passiert und du hast die Gelegenheit, die ganze Situation Revue passieren zu lassen. Im Geist natürlich!

Die Situation hat sich beruhigt und du kannst sie jetzt mit Abstand betrachten. Du kannst dir die Situation anschauen und etwas Bewusstsein darein bringen. Jammern und Schuldgefühle sind jetzt zwecklos. Es ist bereits geschehen.

Mache eine kleine Meditationsübung daraus. Wenn die Emotionen vorüber sind und sich  die Situation beruhigt hat, dann setze dich in Ruhe hin, meditiere. Schließe die Augen und werde ruhig. Hab Geduld, lass es ruhig angehen. Denke nicht an irgendein Ziel. Sitze einfach still, lass die Geräusche durch die durch gehen. Lass die Luft deine Haut berühren, atme entspannt. Wenn alles ruhig ist, dann schau dir die Situation nochmal an. Wahrscheinlich werden die gleichen Gefühle wieder kommen, lass sie einfach da sein ohne die Situation zu beurteilen. Fühle, aber bewerte nicht. Bleib neutral. Wenn sich diese Gefühle gelegt haben, dann stell dir die Situation, in der du deiner Meinung nach hättest anderes reagieren sollen, noch mal an. Blicke zurück.

Vielleicht hättest du liebevoller sein wollen, aber du warst es nicht. Stell dir vor, wie du die Situation liebevoll angegangen wärst. Was hättest du lieber getan? Was wäre dein wirklicher Wunsch gewesen? Buddha sagt, dass dadurch das Herz vom Bösen gereinigt wird.

Vielleicht hast du einfach nur überreagiert und das wolltest du gar nicht. Aber die Situation hat dich so eingenommen, du hast einfach unbewusst reagiert hast und nun fühlst du dich schlecht. Das ist übrigens gar nicht so unüblich. Wir sind alle eher voll liebevolle Wesen, statt voller Wut und Hass. Das wir uns schlecht fühlen liegt daran, dass wir von Natur aus friedlich sind und uns von unserem Ego haben hinreißen lassen. Wir mussten unser Image oder unsere Persönlichkeit verteidigen. Wer sind wir denn, dass wir uns das gefallen lassen? Solche Gedanken sind typisch für ein Ego, dass glaubt eine Persönlichkeit zu besitzen. In Wirklichkeit sind wir alle gleich, aber jeder sieht man sich in einer anderen Position und meint sie vertreten zu müssen. Das gehört halt zum System dieser Gesellschaft und ist weder als gut oder schlecht zu beurteilen. Es ist so wie es ist. Jedoch fühlt man sich besser, wenn man innerlich im Frieden damit ist und eine neutrale, statt bewertende Einstellung dazu hat.

Aber zurück zur Situation. Es geht also nicht darum, dein Image zu verteidigen. Du kannst dich natürlich bei der Person entschuldigen, aber nicht um dein Image zu vertreten. “Eigentlich bin ich ein netter Mensch, aber wegen dir hab eich über reagiert, Entschuldigung”. Das ist eine Entschuldigung zu Gunsten der eigenen Situation. Man möchte sich nur dafür entschuldigen, um selbst wieder gut dazustehen. Um in einem guten Licht zu stehen. Das ist immer noch das Ego.

Es geht mehr darum, in Zukunft mehr Bewusstsein in eine Situation zu bringen. Mehr bei sich zu bleiben und sich nicht in den Dingen zu verlieren. Zuerst hat man was getan und danach wird es dir erst bewusst. Es muss erst etwas Zeit vergehen. Nun kannst du in Gedanken zurück gehen und die Situation geistig verändern. Einfach nur, damit man selbst wieder Frieden gefunden hat. Das kann man üben! Geh Gedanklich zurück und handle so, wie es sich für dich gut anfühlt. Nicht um es dem anderen zu zeigen. Lass dich von deinen Emotionen nicht hinreißen! Spiel es im Kopf durch und achte auf deine Emotionen. Wenn du eine passende gedankliche Situation gefunden hast in der es für beide gut ist, wirst du dich ruhig und friedlich fühlen.

Beim nächsten mal wirst du dann etwas tun und es wird dir schneller bewusst werden. Du wirst die Kontrolle nicht mehr so schnell verlieren. Warum? Weil du es geübt hast. Du hast es in Gedanken geübt und deinen Geist in eine bestimmt Richtung gelenkt. Du hast nicht willkürlich alles geschehen lassen. Du bist bei dir geblieben, hast für ein paar Sekunden innegehalten und deine Reaktion kommen gespürt. Aber du hast nicht sofort reagiert.

Beim nächsten mal wird eine Situation kommen und du wirst dir der aufkommenden Emotionen bewusst und evt. wirst du innehalten. Das wars! Von da an hast du ein Licht in dir entzündet. Immer wenn du in Situation kommst, wo du bisher unbewusst gehandelt hast, wirst du von nun an einen Funken Bewusstsein haben. Es ist eine Achtsamkeitsübung. Es macht dich fähig, bewusster zu werden. Eines Tages wirst du dich dabei ertappen wie du wütend wirst, wie sich dein Ego verletzt fühlt. Und irgendwann wirst du lachen. Du wirst darüber lachen, wie solche winzigen Situationen dich überhaupt zu so einem kindischen Verhalten bewegen konnten. Du ertappst dich selbst auf frischer Tat.

Wenn du dich dann wirklich bei einer Person entschuldigen möchtest, dann sei authentisch. Sag was in dir vorgegangen ist und das du dich nicht im Griff hattest. Das du dich schwach fühlst, wenn solche Situation kommen und das du einfach die Beherrschung verlierst. Du möchtest das nicht und es tut dir Leid. Es war nicht in deinem Sinne verletzend zu sein. Du warst unbewusst und bist an deine Grenzen gekommen. Sei dankbar das die Grenze dir gezeigt wurde und sei dankbar, dass du sie nun ändern kannst. Ohne den anderen wäre das nicht möglich!

Damit sprichst du auf einer anderen Ebene. Dein Gegenüber ist auch nur ein Mensch mit Grenzen. Und ganz sicher wird er in deinen Worten sich selbst finden. Somit wird auf beiden Seiten Mitgefühl entstehen und man spricht über etwas, was mit der eigentlichen Situation gar nichts mehr zu tun hat. Die Situation war nur der Weg in die Tiefe des eigenen Bewusstsein. Dort findet man sich selbst und dort darf jeder er selbst sein. Hier findet wahre Kommunikation statt.

Sieh das ganze als Übung an. Es ist ein Achtsamkeitstraining. Hab Geduld und mach es vor allem nicht um ein guter Mensch sein zu wollen. Das ist immer noch ein Image. Du bist bereits ein guter Mensch. Es sind die Ansichten und Einstellungen die uns daran hindern authentisch zu sein.  Bleib dir selbst neutral gegenüber und verurteile dich nicht. Lerne an den Situationen und übe dich in Achtsamkeit. Damit steigerst du dein Bewusstsein und dein Mitgefühl. Andere sind genauso auf der Suche nach Liebe wie du!

Verunreinigst du die Welt oder gehörst du zu denen die den Dreck aufräumen?

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FREIHEIT VOM UNGLÜCKLICH SEIN!

Ärgerst du dich über das was du gerade tust? Über deine Arbeit, über eine Zustimmung die du gegeben hast, obwohl ein Teil von dir Wiederstand leistet.

Trägst du jemandem gegenüber der dir nahe steht, unausgesprochenen Groll mit dir herum? Erkennst du, dass die Energie, die du auf diese Weise ausstrahlst, so schädlich in ihren Auswirkungen ist, dass sie dich selbst wie auch alle anderen in deiner Umgebung tatsächlich vergiftet?

Gibt es auch nur die geringste Spur von Ärger, Unwilligkeit?

Wenn ja, dann beobachte sie auf der geistigen und auf der emotionalen Ebene. Welche Gedanken erschafft dein Verstand im Umfeld der Situation? Schau dir dann die Emotion an, mit der dein Körper auf diese Gedanken antwortet. Fühle die Emotion! Fühl sie sich angenehm oder unangenehm an? Ist es wirklich deine Wahl diese Energie in dir zu haben? Hast du eine Wahl? Vielleicht wirst du ausgenutzt, vielleicht ist die Arbeit mit der du dich beschäftigst langweilig, vielleicht ist jemand in deiner Nähe unehrlich, ärgerlich oder unbewusst?

Das alles ist unwichtig! Ob deine Gedanken über die Situation gerechtfertigt sind oder nicht, macht keinen Unterschied. Tatsache ist, dass du Widerstand gegen das leistet was ist! Du machst den Gegenwärtigen Moment zu deinem Feind. Du erschaffst Unglück und Konflikt zwischen dem Innen und dem Außen. Dein Unglücklich sein verschmutzt dein Inneres Sein und das deiner Mitmenschen, zugleich aber auch die kollektive Menschliche Psyche, deren untrennbarer Teil du bist. Die Verschmutzung des Planeten ist nur die Spiegelung im Außen von einer psychischen Verschmutzung im Inneren. Ein Spiegel für die Millionen von unbewussten Menschen, die keine Verantwortung für ihr Inneren Raum übernehmen.

Du kannst das was du tust entweder beenden, mit der betroffenen Person reden, deine Gefühle zum Ausdruck bringen, oder du lässt die Negativität fallen, die dein Verstand um die Situation herum geschaffen hat. Diese Negativität ist zu nichts nütze, außer zur Stärkung deines eingebildeten Selbstgefühls, dass du meinst vertreten zu müssen.

Dessen Sinnlosigkeit zu erkennen ist wichtig. Negativität ist nie der optimale Weg mit einer Situation umzugehen. Meistens hält sie dich in der Situation gefangen und verhindert wahre Veränderung. Alles was du mit negativer Energie tust, wird durch sie vergiftet und wird früher oder später weiteren Schmerz, weiteres unglücklich sein, schaffen. Darüber hinaus ist jeder negative Zustand ansteckend. Unglücklich sein verbreitet sich einfacher wie eine ansteckende Krankheit. Durch das Gesetzt der Resonanz,  löst es latente Negativität in anderen aus und nährt sie.  Es sei den sie sind Immun, mit anderen Worten höchst Bewusst!

Verunreinigst du die Welt oder gehörst du zu denen die den Dreck aufräumen?

Du bist verantwortlich für deinen Inneren Raum. Niemand sonst! Sowie du auch für den Planeten verantwortlich bist. Wie Innen, so auch Außen! Menschen die Ihren Inneren Schmutz aufräumen, schaffen auch keinen weiteren Schmutz im Außen.

Die Kunst der kleinen Schritte

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***Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte***

“Ich bitte um Kraft für das rechte Maß, dass ich nicht durch das Leben rutsche, sondern den Tagesablauf bewusst wahrnehme, auf Lichtblicke und Höhepunkte achte und Raum finde für Augenblicke der Stille.
 
Lass mich erkennen, das Grübeln nicht weiter hilft, weder über die Vergangenheit noch über die Zukunft.
 
Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.
 
Bewahre mich vor der Erwartung, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge und sogenannte
Rückschläge eine hilfreiche Zugabe sind, durch die wir wachsen und reifen.
 
Schicke mir im rechten Augenblick jemanden, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen und lass mich deine Wahrheit aus meinem Innersten hören.
 
Ich weiss, dass sich viele Probleme auch dadurch lösen können, dass ich nichts tue.Zeige mir, wo ich warten soll und gib mir die Geduld, und das Vertrauen dazu.
 
Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen. Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten und riskantesten und zartesten Geschäft des Lebens gewachsen bin.
Verleihe mir die nötige Wachsamkeit, in rechten Augenblick ein Päckchen Güte – mit oder ohne Worte – an der richtigen Stelle abzugeben.
 
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen, die “unten” sind. Bewahre mich vor Angst, ich könnte das Leben
versäumen.
 
Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.
 
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte”
Antoine de Saint Exupery

Entspann dich! Aber wie?

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„Entspann dich“, „Bleib ruhig“, das sind immer gut gemeinte Worte, aber ist es tatsächlich möglich, sich in einer Stresssituation zu beruhigen? Wie kann man Entspannung erreichen ohne dass es in Stress ausartet?

Um es gleich vorweg zu nehmen, es ist nicht möglich! Wie will man sich beruhigen, wenn man auf hundertachtzig ist? Da helfen die besten Techniken nichts. Da kann man so viel atmen wie man will, wirklich helfen wird in einer unentspannten Situation nichts. Was will man tun, man ist kurz vorm ausrasten und kann sich einfach nicht zurück halten. Die Welt bricht über einem zusammen und man soll sich beruhigen? Das ist unmöglich. Wir sind Menschen und keine Maschinen. Aber wir haben ein Bewusstsein und können Abstand von den eigenen Emotionen nehmen. Wir haben eine Wahl.

Jedem sollte jedoch klar sein, dass wenn man ausrastet, dass man aus seiner eigenen Wut heraus niemand anderen verletzt! Auch wenn der andere scheinbar die Schuld an dem Wutausbruch hat; Die Wut findet in dir statt und nicht in dem anderen! Niemand anderer muss persönlich verletzt werden oder für schuldig gesprochen werden nur weil man glaubt dass er jetzt eine Abrechnung bekommen sollte. Der andere ist immer nur ein Auslöser für das, was sowieso schon in dir schlummert. Er ist wie der Streichholz, der das Feuer entzündet. Im Grunde hat man schon auf die Situation gewartet um endlich mal Dampf ablassen zu können. Manche Autofahrer warten regelrecht auf eine Situation um mal zu zeigen was sie drauf haben. Sie geben extra Gas, wenn jemand über die Straße geht. Sie bleiben konstant auf der rechten Spur um mal zu zeigen dass es Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt. Mit anderen Worten, sie alle wollen der Anspannung mal Entspannung verleihen.

Der ganze angesammelte Ärger kann jetzt mal raus. Endlich bekommt man einen Anlass und der andere ist ein Mittel zum Zweck geworden. Er wird jetzt all das abbekommen, was ich schon immer loswerden wollte. All mein Zorn, all mein unglücklich sein, all die Angst, all die Trauer. Endlich bist du gekommen und ich kann mich mal auslassen. Jetzt bin ich stark und du bist schwach. Sonst war ich immer schwach und nun zeige ich dir mal dass du schwach bist. Ein ganz toller Machtkampf entsteht….

Aber bitte nicht auf Kosten eines anderen. Vielmehr sollte man dankbar sein, das der andere dir diese tiefe Schlucht gezeigt hat. Er hat Licht in deine dunkelste Ecke gebracht. Ohne den anderen würden wir diese dunklen Stellen niemals finden und wir würden niemals verstehen, warum wir so mies gelaunt sind oder warum wir einfach nicht glücklich werden können. Es geht darum sich dieser dunklen Stellen bewusst zu werden. Es geht darum zu wachsen! Es ärgert jeden dass man nicht einfach glücklich sein kann. Jeder fragt sich, was ist nur los, dass man immer unglücklich ist. Und eben das ist los; da steckt eine tiefe Unruhe in einem, ein tiefes unglücklich sein, eine tiefe Verspannung.

Zuerst einmal muss man verstehen, dass jedes Bemühen eine weitere Anstrengung verursacht. Immer wenn ich etwas erreichen möchte, glaube ich etwas unternehmen zu müssen. Das bedeutet, ich kann die Situation wie sie ist nicht akzeptieren und ich möchte gerne eine Veränderung. Druck erzeugt Gegendruck. Der Autofahrer sucht die Situation. Er will die Herausforderung.

Dieses Bemühen ist nichts anderes wie ein weiteres drauf packen auf die sowieso schon unentspannte Situation. Ich bin gestresst und glaube, dass es nicht so sein sollte. Ich verurteile mich erst einmal selbst. Stress ist schlecht und ich muss mich entspannen. Also versuche ich mich zu entspannen. Ich unternehme etwas und versuche es zu ändern. Ich nehme den Stress als Mittel um nach Entspannung zu suchen. Anspannung ist schlecht und Entspannung ist gut! Ich arbeite also gegen den Stress indem ich versuche etwas anderes zu erreichen, nämlich Entspannung. Ich krame alle meine Erfahrung aus, gehe alles durch was ich je über Entspannung gelesen und gelernt habe, ich lenke mich ab und versuche es anzuwenden. Das führt aber nur zu einer weiteren Anspannung, denn eigentlich weiß ich, dass es nur kurzfristig helfen wird. Die Entspannung ist kurz und die Unzufriedenheit wird bleiben.

Um aus einer Anspannung heraus, Entspannung zu erreichen, muss man schon sehr geübt sein. Selbst dann besteht die Gefahr, dass ich die Anspannung nur unterdrücke. Sie mag für diesen Moment weg sein und ich habe mich beruhigt, aber was passiert in der nächsten Situation? Und wie wir oben gelesen haben, wird ein nettes Wesen so freundlich sein und uns wieder genau auf diese  unterdrückte Seite aufmerksam machen J Wir werden wieder reagieren und vielleicht wieder überreagieren. Oder zumindest werden wir wieder unzufrieden sein, weil wieder Anspannung entstanden ist und wir wieder nicht cool geblieben sind. Ich glaube hier wird deutlich, dass allein unser Glaube daran, dass es keine Anspannung geben sollte, eben diese diese Anspannung erzeugt! Sie ist die Anspannung!

In meinen Kursen habe ich die Erfahrung gemacht, dass eigentlich immer Menschen zu mir kommen, die bereits eine Stresssituation hinter sich haben. Das bedeutet es kommt niemand zu mir, der gerade mittendrin steckt. Eigentlich erwartet man ja gerade dann, dass eine Unterstützung sinnvoll wäre.

Aber wie wir eben gelesen haben, steckt man mitten drin und man kann einfach keinen Rat oder gute Vorschläge annehmen. Daher kommen meist relativ „entspannte“ Menschen zu mir. Sie möchten jedoch gerne zukünftige Anspannungen vermeiden. Sie kennen sich und sie wissen was es mit ihnen macht, wenn sie angespannt und gestresst sind. Sie wollen vorbeugen und lernen entspannt zu bleiben. Viel wichtiger ist aber, dass sie für diesen Moment einen Abstand zu der Anspannung gewonnen haben. Sie sind nicht damit identifiziert.

Mir bleibt also nicht viel mehr, als Sie erst einmal von der Illusion zu befreien, das man immer nur Entspannt sein muss oder sollte. Und das es wichtig ist, den Abstand aufrecht zu erhalten und ichn sogar wachsen zu lassen. Man kann lernen angemessen zu reagieren und einen Abstand zu seinen eigenen Emotionen zu halten.

Mein Angebot:

Zum einen biete ich Ihnen verschieden Meditationsübungen die zum Teil sehr anstrengend sein können. Oder gezielte Atemübungen die einen wirklich aus der Puste bringen. Manchmal stelle ich auch gezielt Fragen und man muss sich „alte und ungelöste“ Situationen nochmal anschauen. Aber genau diese Situationen stärken einen. Es ist anstrengend, aber irgendwie geht es doch. Es nervt einen, man will weg und ganz woanders sein, aber dennoch schafft man es. Bei jedem Mal hält man ein bisschen länger durch. Manchmal sind es nur ein paar Sekunden, irgendwann ist es eine Minute. Manchmal tut einem alles weh und es tauchen Gefühle auf, die man eigentlich vermeiden wollte. Aber genau diese Erfahrungen, machen einen so stark. Man wächst von Situation zu Situation!

Das alles machen wir ohne Anstrengung, ohne ein Müssen. Vielleicht machen wir auch eine Tiefentspannung, eine Traumreise oder eine Phantasiereise. Aber alles geschieht weil es einfach gerade so geschieht. Nichts wird verändert. Wir bleiben einfach nur da und schauen uns die Situation an. Nichts wird geändert, nichts wird verurteilt. Keine Beurteilung, kein Müssen, kein Soll und kein Aber. Einfach nur präsent sein und beobachten. Ohne Druck, ohne Stress. Nichts muss. Alles darf so geschehen wie es gerade ist.

Wir schauen uns gemeinsam die Anspannung an und lassen sie da sein. Nichts muss geändert werden. Sie darf so sein wie sie ist. Und irgendwann erkennen wir, dass sie nichts weiter als ein kleines Aufbäumen war. Wir erkennen, dass wir aus einer Mücke einen Elefanten gemacht haben und dass in Wahrheit gar nichts so schlimm war, wie wir es die ganze Zeit glaubten. Wir erkennen, dass unser „verändern wollen“ die Situation nur noch verschärft hat. Wir erkennen, dass wir im innersten eigentlich schon immer ganz ruhig waren. Das wir eine Geschichte aufgebaut haben, damit wir nicht verletzt werden. Das wir nur versucht haben uns zu schützen. Das wir eigentlich ganz unschuldig sind und Angst haben das man uns weh tut. Wir bekommen ein tiefes Verständnis für den zarten Kern in uns. Wir fangen an unsere Sensibilität zu verstehen. Wir fangen an uns selbst zu erkennen und zu entspannen. Alles fällt von einem ab. Die Anspannung war eine Illusion, wie ein Sturm der vorüber zog und an den wir uns geklammert haben. Wir erkennen unser wahres Wesen und können in diesem Wissen und mit diesem zarten Wesen entspannen. Ein Frieden, eine Seligkeit überkommt uns. Wir werden entspannt, ohne dass wir etwas dazu getan haben. Es geschieht einfach. Entspannung ist nichts das man erreichen müsste. Entspannung ist einfach da. Entspannung ist unser natürlicher Zustand.

Wozu ist der “Glaube” eigentlich da?

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Wenn die Frage gestellt würde: „Glaubst du an……?“ oder „Glaubst du das….?“ dann wird die Frage aus einem „Nicht Wissen“ heraus gestellt. Jemand sucht eine Antwort und fragt dich: „Glaubst du eigentlich dass…..?“ Jemand weiß etwas nicht und fragt dich um Rat. Der andere weiß dann die Antwort oder er weiß sie nicht. Er kann eine Vermutung aufstellen und sagen: „Ich glaube schon dass…..!“. Aber weiß er es, oder weiß er es nicht!? Wenn man etwas nicht weiß, stellt man meistens eine Vermutung auf. Eventuell kann man den anderen damit sogar verunsichern, weil man seinen eigenen Glauben auch noch dem anderen mitteilt. Jetzt wird über etwas gesprochen, worüber beide keine Wissen haben. Das führt zu Verwirrung. Und über diesen Glauben, diese Vermutung kann man Endlosdiskussionen führen. Es spricht nichts dagegen, dass zu tun. Aber wofür ist es gut? Was kommt am Ende dabei raus? Wem hilft es, über etwas zu sprechen, was man nicht weiß, sondern nur glaubt?

Viele Menschen machen das. „Meinst du er mag mich?“ „Glaubst du sie findet mich wirklich nett?“, “Ob er/sie mich wohl mag”, “Was denken sie wohl über mich”, “Was wird wohl mein Chef dazu sagen?“ usw… Solche Fragen sind eine ganz tolle Beschäftigung. Manche Leute stellen sich solche Fragen andauernd, und zwar innerlich. Sie sprechen mit sich selbst und erörtern Für und Wider. Sozusagen wird aus dem nichts heraus, eine Gedankendiskussion geführt. In vielen Fällen ist es auch Angst oder Unsicherheit die dazu führt, dass man sich besser vorab schon mal eine Antwort parat legt. Alle Eventualitäten werden abgecheckt und man bereitet sich so gut wie möglich vor. In manchen Dingen ist das auch sinnvoll. Das bedeutet ja nicht, dass man zum Beispiel unvorbereitet in eine Besprechung geht. Hier ist die Angst von Nutzen und man bereitet sich vor. Man kann sich aber auch ein wenig auf die eigene Intuition verlassen. Auf seine eigene Kraft. Man kann sich Selbst-Vertrauen und wissen, dass man in den Momenten wo es drauf ankommt, angemessen und richtig reagiert.

Beim Meditation and Friends Retreat 2011 im Pauenhof fotografiert

Wenn die Frage lauten würde, glaubst du an den Weihnachtsmann? Wie wäre die Antwort darauf? Im Grunde ist sie klar, nur scheinen manche ungeprüft Dinge zu glauben, die sie von anderen erfahren haben. Das ist auch in Ordnung so. Es führt sie auf den Weg der Suche und sie werden heut oder morgen selbst die Erfahrung machen. Jeder erfährt irgendwann seine eigene Wahrheit und dann ändert sich vielleicht sogar sein Glaube.

Der Ursprüngliche Glaube wird dann zu einer Erfahrung zu einem Wissen. Jeder Glaube kann sich irgendwann änder! Welchen Sinn hat also der Glaube? M.E gar keinen. Wenn ich anfange zu glauben, dann beschäftige ich mich gedanklich mit Dingen, die ich einfach nicht weiß oder nicht ausprobiert habe. Wozu also innerlich einen Zwist aufbauen, den ich im Vorfeld schon vermeiden kann. Entweder ich weiß es oder nicht. Entweder finde ich es heraus oder ich lasse es bleiben. Letzteres hilft mit Sicherheit zu einem friedvolleren Leben. Zumindest innerlich. Ausserdem ist da noch, das Wissen, die Hingabe und die Demut an Dinge die man nicht kontrollieren und wissen kann. Und das, wo man doch weiß, dass sowieso alles seine Richtigkeit haben wird.Wenn wir das nicht wissen und glauben alles kontrollieren zu können, dann glauben wir auch, dass das Universum nicht richtig funktioniert und wir das besser in die Hand nehmen sollten. Das Vertauen fehlt.

Auf der anderen Seite ist der Glaube auch eine gute Sache. Es ist hilfreich sich innerlich der Vorstellung zu widmen, dass es da jemanden oder etwas gibt, das einen unterstützt. Es kann Kraft geben und man fühlt sich getragen von etwas, was man mit Worten nicht beschreiben kann. Wenn wir nicht an etwas Glauben würden, dann würden wir viele Dinge nicht erforscht haben. Der Glaube macht uns also auch Neugierig. Aber dies sind eher Gefühle. Sie entstehen einfach. Etwas treibt einen voran und man macht sich auf den Weg. Es geschieht von ganz allein. Das Vertrauen in ein vollkommenes und richtiges Leben ist einfach da. Man weiß, dass alles seine Richtigkeit hat. Zudem sollte eine klare Unterscheidung zwischen Hoffen und Glauben gemacht werden. Manche scheinen zu Glauben und Hoffen dabei in Wirklichkeit. Wobei Hoffen meistens aus einem Mangel heraus entsteht.

Für mich ist in erster Linie wichtig, nicht aus einem „Glauben“ heraus zu sprechen, sondern aus einer „Erfahrung“ heraus. Wenn ich anderen mitteile was ich glaube, ist das gut und schön. Jedenfalls wenn sie mich ganz speziell nach dem gefragt haben, was ich glaube. Eigentlich könnte ich mir die schönste Geschichte ausdenken und sagen: „Ich glaube dass…….!“. Es ist ja nicht beweisbar. Woher soll der andere wissen, ob das was ich glaube richtig oder falsch ist. Es mag vielleicht inspirieren um es selbst zu erforschen. Aber mein Glaube ist mein Glaube.

Und jeder hat seinen eigenen Glauben, egal an was. Aber der Glaube ist nicht Gesetzt. Jeder hat seinen eignen Glauben und seine eigene Hoffnung. Er gilt nicht für die ganze Welt. Die Fragen sollte demnach vielleicht nicht lauten: „Wozu ist der Glaube eigentlich da?“ Sondern: „Wohin hat dein Glaube dich geführt?“

Meditation verändert.

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Irgendwie ahnen wir, dass es um eine Art von Veränderung geht. Dem Frühling scheint diese Veränderung  jedes Jahr völlig mühelos von Neuem zu gelingen. Sind es nicht auch die Yogis, unsere Heiligen und eine Vielzahl von Meditierenden die darüber gesprochen haben, dass Meditation ihr Leben verändert hat? Aber was ist es wirklich, was sie verändert hat? Es gibt Menschen, die bereits ein Leben lang meditieren. Jeden Morgen setzen sie sich hin und praktizieren ihre Meditationstechnik, gleich aus welcher Tradition sie kommen mag. Mittlerweile gibt es auch jede Menge Studien, die belegen, dass Meditation das Wohlbefinden und die Gesundheit fördert. Doch welche Meditationstechnik ist die richtige für mich? Womit fange ich an? Wie lange muss ich meditieren?
Mit einem neuen Leben assoziieren wir meistens die Geburt eines neuen Menschenlebens. Zwei Menschen entscheiden sich, ihr Leben zu teilen und einer Seele ein neues Leben zu schenken. Etwas hat sie dazu bewegt, sich zu vereinigen und etwas Neues zum Leben zu erwecken. Bei der Meditation ist es ähnlich. In beiden Fällen gibt es ein Übermaß an etwas und du bist bereit neue Wege zu beschreiten. Beim körperlichen Akt hast du nach 9 Monaten ein sichtbares Ergebnis. Du betrachtest ein Menschenleben
das durch dich entstanden ist. Es liegt vor dir, ganz unschuldig und liebevoll. Und irgendwie schaust du auf etwas, was dir sehr bekannt vorkommt….

Bei der Meditation ist es deine alleinige Entscheidung. Es ist eine Entscheidung von innen heraus. Und du gehst diesen Weg allein. Du hast keine Ahnung wohin die Reise
geht. Und mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit, wird sie auch niemals enden. Meditation hat kein Ziel. Eine völlig neue Dimension öffnet sich dir und sie möchte entdeckt werden. Neue Erfahrungen, unbegrenzte Möglichkeiten, Fähigkeiten, Talente und Wahrnehmungen warten darauf Bewusstsein zu erlangen. Eine neue Welt eröffnet sich dir.
Stress, Pflichterfüllung, Imagepflege, Angst und viele andere Dinge haben dich bisher davon abgehalten wirklich wach zu sein. Dich selbst zu betrachten und zu erkennen, dass du der Erschaffer deiner Welt bist.

Irgendwo ahnst du es vielleicht, aber du bist dir deiner tiefsten Gedanken und Ängste nicht bewusst. Und so nimmt das Leben seinen Lauf, fliegt im Sauseschritt an dir vorbei und nach etwa 75 Jahren durchschnittlicher Lebenserwartung fragst du dich, wo die Zeit geblieben ist und was du daraus gemacht hast? Ironischer weise weckt gerade der Tod dich erst wirklich auf!
Wenn du über diese Fragen meditierst, wird dir klar werden, dass du dich jeden Tag fragen solltest: „Lebe und genieße ich vollkommen diesen einen Moment? Bin ich absolut bei MIR?“ Wenn du diese Fragen in jedem Augenblick mit Ja beantworten kannst, wirst du friedvoll deine letzen Atemzüge in dieser Welt genießen. Es gibt kein Verlangen und keinen Wunsch mehr. Nichts was du glaubst, verpasst haben zu können, nur Leere und Stille. Du steigst aus dem Kreislauf von Leben und Tod aus.
Meditation konfrontiert dich mit dir selbst, deinen Ansichten, deinen Glaubenssätzen und mit der Wahrheit. Du erkennst die Welt hinter den Gedanken, hinter deinen Vorstellungen und hinter deiner Angst. Du blickst in eine neue Welt, in ein neues Leben!
Egal für welche Meditationstechnik du dich entscheiden magst, wenn dir bewusst wird, dass du bereits in jedem Moment vollkommen bist und du dich immer nur von deinen Gedanken in eine illusionäre Vergangenheit oder Zukunft treiben gelassen hast, dann hast du den ersten Schritt in ein neues Leben bereits unternommen. Plötzlich wirst du zum Erkennenden, zum Beobachter, zum Erwachten. Dann gleicht kein Moment mehr dem anderen. Eine neue Dimension deines Seins entfaltet sich. Wie eine zarte Pflanze, wie ein neugeborenes Leben, wächst diese neue Dimension in dir heran. Sie braucht jetzt jedoch vor allem Zeit und deine sanfte, urteilsfreie Aufmerksamkeit. Sei behutsam, achte auf dich und deine Bedürfnisse.

Lege müheloses Bemühen an den Tag. Schenke deinen Sinneswahrnehmungen einen großen Teil deiner Achtsamkeit. Atme bewusst jeden Atemzug. Genieße den Frühling und wachse gemeinsam mit den Blumen und Pflanzen. Schau dir die prächtigen Farben an, rieche die süßen Düfte und höre auf den wunderschönen Gesang der Vögel. Genieße dein neues Leben, deinen Frühling!

Karsten Spaderna

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bei Meditationstrainer und Heilanwender Karsten Spaderna.

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Karsten Spaderna

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